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Sexismus-Debatte I: „Genug runtergeschluckt“? Ach, was!

So sahen sie damals aus, die armen Dinger ...

So sahen sie damals aus, die armen Dinger …

„Genug runtergeschluckt. Genug gelächelt. Jetzt wird es wieder ernst.“ Das schrieb Alice Schwarzer in ihrer heutigen Kolumne zur aktuellen Sexismus-Debatte. (Meine Kolumne dazu – „Warum Sexismus eine feine Sache ist …“ – folgt morgen.) Doch zurück zu Alice.

Liebes Fräulein (nicht abwertend gemeint, nur weil sie im Moment noch unverheiratet sind)  Schwarzer,

ich bin über ihre heutige Kolumne sehr betrübt. Schauen Sie: Es hat uns Männern Blut, Schweiß und Tränen gekostet, Frauen das Runterschlucken beizubringen. Und dabei tapfer zu lächeln!

Wissen Sie: Frauen können nie genug runterschlucken, weil wir Männer ständig neuen Sperma – oder wie ich es nenne: „Ficksahne“ – produzieren, verstehen Sie?

Erinnern Sie sich noch an früher, erinnern Sie sich noch daran, wie früher geschluckt wurde? Das war doch kein schöner Anblick. Echt jetzt mal! Die rotgeweinten, verquollenen Augen, dieses jämmerliche Gewimmer beim Würgen. Wünschen Sie sich diese Zeiten zurück? Also ich nicht. Deshalb empfehle ich: Weiter schlucken. Weiter lächeln. Denn: Es bleibt lustig!

Hochachtungsvoll

Oliver Flesch / Berlin-Kreuzberg

Diskussionen

2 Antworten zu “Sexismus-Debatte I: „Genug runtergeschluckt“? Ach, was!”

  1. ein Fettes +

    Geschrieben von anonym | 25. Januar 2013, 21:16

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