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Brisantes, Feminismus, Frauen, Männer, Medien

Ist es okay eine Frau zu schlagen?

Es wird gehetzt im Boulevard. Rihanna ist wieder mit Chris Brown zusammen – Oh, mein Gott!
„Wie kann sie nur?“ / „Aber er hat sie doch!“ / „Als sei nichts gewesen!“ / „Armes Mädchen!“/ „Sie muss krank sein!“
Die Menschen im Boulevard verstehen entweder nichts von wahrer Liebe oder sie sagen das, von dem sie glauben, dass es ihre meist weiblichen Leser und Zuschauer hören wollen.

Um Eines gleich vorwegzunehmen: Es geht in diesem Artikel unter anderem um Männer, die eine Frau geschlagen haben. Nicht um diejenigen allerdings, die gewalttätig werden, weil ihrer Frau der Pudding angebrannt ist, sie auf dem Schrank nicht staubgewischt oder einen anderen Typen angeschaut hat. Es geht auch nicht um Männer, die – aus welchen Gründen auch immer – Frauen halbtot prügeln. Das alles sind für mich keine Männer, es sind Gewalttäter, die in Behandlung und/oder in den Knast gehören.
Es geht um Männer, die in Extremsituationen die Kontrolle verlieren, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen.

Männer sind nicht gewalttätiger als Frauen. Nur äußert sich ihre Gewalt anders. Sascha, ein Freund, drückte es neulich so aus: „Männer sind Totschläger, Frauen Giftmörderinnen.“
Überspitzt formuliert, aber durchaus meine Meinung. Er wollte damit sagen, dass manche Männer zuschlagen, wenn sie nicht mehr weiterwissen, vollkommen am Ende sind. Er wollte damit sagen, dass manche Frauen ebenfalls zuschlagen. Nicht mit ihren Händen, nicht mit ihren Fäusten, dafür mit List und Tücke, mit Worten, die sie wie Nadelstiche mitten in unsere Herzen setzen.
Flankenschutz bekommt meine These ausgerechnet von „meiner guten alten Freundin“ Alice Schwarzer: „Macht und Gewalt waren (für Frauen) lange tabu … Darum wurden sie auch zu Spezialistinnen der verdeckten, psychischen Gewalt.“, sagte die Frauenrechtlerin 2007.    
Ob Totschläger oder Giftmörderinnen – das Ergebnis bleibt das Gleiche: Einer stirbt. Manchmal beide.

Ist es also okay eine Frau zu schlagen? Nein. Natürlich nicht. Es ist genauso wenig okay, wie auf Männerherzen rumzutrampeln. Doch beides kommt vor. Frauen sollten sich also nicht für die besseren Menschen halten, nur weil sie eine andere Kampfsportart ausüben.

Ob ich schon mal eine Frau geschlagen habe? Aber sicher. Ob ich es bereut habe? Aber sicher. Sicher ist aber auch: Ich hätte mich lieber schlagen lassen, als mich der „verdeckten, psychischen Gewalt“ auszusetzen, deren Opfer ich des Öfteren wurde. Ich kann es beurteilen. Ich kenne beide Seiten. Es ist schon ein paar Jahre her, ich hatte einer Frau wieder einmal sehr wehgetan. Nicht absichtlich. Sie hatte sich von mir getrennt, ich hatte eine neue Freundin, was ihr das Herz rausriss. Ich saß an ihr Bett gelehnt auf dem Boden und sie brüllte immer nur: „Dann geh doch zu deiner Schlampe!“ Wieder und wieder. Ich versuchte ihr zu erklären, dass es diese „Schlampe“ gar nicht erst in meinem Leben gegeben hätte. Doch Liebesschmerz hat mit Logik nichts im Sinn. Sie wurde nur noch wütender,  brüllte weiter und dann trat sie zu. Wieder und wieder. Ich schützte meinen Kopf mit meinen Armen und ließ sie gewähren. Es war okay für mich. Um nichts in der Welt hätte ich mit ihrem Leid tauschen wollen.
Körperlicher Schmerz vergeht – meist – nach ein paar Sekunden. Seelischer bleibt eine Weile. Manchmal für den Rest des Lebens …

Diskussionen

40 Antworten zu “Ist es okay eine Frau zu schlagen?”

  1. Tatsächlich gibt es sehr sehr sehr viele Frauen die in der Partnerschaft gewalttätig werden – darüber wird aber halt gerne geschwiegen.
    Das würde eine Frau Schwarzer aber nie zugeben.

    Mal andersrum: Ist es okay wenn eine Frau einen Mann schlägt? So gesellschaftlich? Ist das weniger schlimm?

    Geschrieben von waldmonster | 28. Dezember 2012, 20:01
  2. Ich habe eine Freundin, die ihren Freund aufgrund von Mutmaßungen, er sei untreu gewesen, geohrfeigt hat, obwohl er ihr unter Tränen zusicherte, sie sei seine Einzige.
    Selten habe ich mit jmd mehr Mitleid empfunden und selten diese Freundin mehr verabscheut..
    Wenn ich es ihr heute erzähle, kann sie es nicht glauben..

    Geschrieben von Irrsternchen | 28. Dezember 2012, 20:14
  3. Traurig aber wahr!
    Körperlicher Schmerz ist oft einfacher zu ertragen, als seelischer!
    Guter, ehrlicher Text, Herr Flesch!

    Geschrieben von Lene | 28. Dezember 2012, 20:19
  4. ich werfe Tassen, Teller, Gläser, schubse, reisse Bilder von der Wand, demoliere alles im Weg liegende. Schreie, dass ihm die Ohren wegfliegen. Ich bringe ihn zum Heulen und mache ihn fertig. Doch wenn er sich nicht wehrt…dann macht es mich richtig fertig…

    Geschrieben von karla | 28. Dezember 2012, 20:30
    • Dein Freund tut mir Leid. Kann ich dir irgendwie helfen, ohne dass Du dir daraus erhoffst, geschlagen zu werden? Das meine ich ernst.

      Ich kenne ein paar Frauen, die kapieren gar nicht, was sie mit so einem Verhalten sich und ihren Mitmenschen antun. Der Jung liebt dich, um Himmels Willen!! Und Du hättest gerne, dass er sich gegen dich “wehrt”, dass er sich zum Täter macht, sich selbst verrät??

      Ne Freundin von mir (37) war mit Anfang Zwanzig längere Zeit mit einem Typen zusammen, der sie regelmäßig grün und blau geschlagen hat. Niemand hat ihr geholfen, und ich bereue es so bitterlich, dass ich sie damals noch nicht kannte.

      Woher kommt diese Gewaltempfinden? Sprich mit irgendwem darüber, wenn Du mein Angebot nicht annehmen willst.

      Geschrieben von Patrick | 3. Januar 2013, 13:32
      • Das ist ja FBI-Profiler-Qualität, aus knapp drei Zeilen ein Psychogramm zu erstellen. Ok, dann ein paar Zeilen zur Erklärung: Die völlig unterschiedliche Bewertung von psychischer und phyischer Gewalt, die Bagatellisierung bzw. die Tolerierung weiblichen Psychoterrors und die Verdammnis männlicher physischer Gewalt halte ich für hochproblematisch, weil sie in der Kindheit schon so eingeübt wird. Fängt auf dem Schulhof an. Mädchen piesakt Junge. Junge wehrt sich nicht, weil: “man schlägt keine Mädchen”. Mädchen macht weiter, bis Junge heult. Mädchen dürfen sogar schlagen, ohne zurückgeschlagen zu werden. Schlagen darf der Junge nicht, denn dann landet er wohlmöglich sofort beim Schulpsychologen. Ist völlig ok, dieses Verhalten kennen wir ja von Kindesbeinen an ein. Oder etwa nicht?
        Den Rest lass ich jetzt weg, das ist unten schon mehrfach gesagt, die entsprechende Würdigung psychischer und physischer Gewalt.
        Und die gleissend helle Erkenntnis, dass man nicht jeden Konflikt soziologisch anspruchsvoll und 100prozent aggressionsfrei bewältigen kann, sollte auch schon fast jedem Mitmenschen, der über Emotionen verfügt, zuteil geworden sein.

        Geschrieben von Karla | 9. Januar 2013, 11:34
  5. Mal davon abgesehen das Gewalt generell keine Lösung ist, finde ich es zum kotzen das bei Frauen dann immer ein noch größeres Drama darum gemacht wird. Frauen wollen in die Politik, sie wollen Manager Posten, sie wollen zur Bundeswehr, sie wollen Flugzeuge fliegen, sie wollen Boxen und Fußball spielen, sie wollen alles das tun, was Männer auch tun. Aber wenn es dann mal eine Ohrfeige gibt, ja dann sind sie wieder die armen, schwachen Frauen.

    Geschrieben von ACAB FTW | 28. Dezember 2012, 20:36
  6. Natürlich ist es nicht ok eine Frau zu schlagen.
    Genau so wenig ok ist es einen Mann zu schlagen.

    Furchtbarer ist allerdings psychologische Gewalt.
    Dazu möchte ich sagen, daß das leider viel zu oft und dauerhaft und oft kaum begründet
    über längere Zeit quasi als Freizeitsport betrieben wird, aus dem einfachen Grund: weil man es kann.
    In dem Fall ist “man” überwiegend eine Frau, was mich furchtbar dankbar macht nicht lesbisch zu sein.

    Im Text geht es ja ausdrücklich um Notwehr,
    nicht um häusliche Gewalt, die an der Tagesordnung ist.
    Wenn Mann in äußerster seelischer Not schlägt,
    ist Frau selbst Schuld.

    Geschrieben von Bianca | 28. Dezember 2012, 20:53
  7. Man muss sich einmal anschauen, was passiert, bevor ein Mann eine Frau schlägt. Da gibt es oft ein stundenlanges Gekeife mit Vorwürfen unter der Gürtellinie. Und das ist schlimmer als einmal zuschlagen, finde ich.

    Geschrieben von Daniel Harker | 28. Dezember 2012, 21:57
  8. Für mich gibt es keinen Unterschied zwischen körperlicher und psychischer Gewalt. Beides ist demütigend. Egal ob nun von Frauen oder Männern ausgehend.

    Und wenn Mademoiselle Rihanna es trotz vor Jahren zugefügter Hämatome zu Ihrem Ex wieder hinzieht, dann werden sich wohl zwei gesucht und gefunden haben.

    Mich schockt das weder, noch bin ich erschrocken oder versucht zu rufen “nein, tu´s nicht!”

    Meine Oma sagte immer: Jeder ist seines Glückes Schmied.

    Und wenn das ihr Glück ist, dann haben sich da zwei echt verdient.

    Männer können übrigens auch kleine Giftspritzen sein. Und wir Weiber können auch handgreiflich werden. Also – egal wie herum – man braucht es nicht. Und die, die es mögen, sollen sich gerne und ungestört austoben.

    Geschrieben von Südhanglage SanftimAbgang | 28. Dezember 2012, 23:26
  9. Einem Mann mit Selbstachtung kann das nicht passieren. So etwas passiert nur Rettern oder Abhängigen, die in einer malignen Beziehung stecken. Leider sind solche Beziehungen meist sehr erregend, aufregend und spannend, weil dabei Extreme berührt werden. Wie in einem Rollenspiel, was es im Grunde genommen auch ist, nur eben unbewusst. Frage mich nur, ob es auch die gleiche Qualität besitzt, wenn beide Partner es bewusst tun. Damit habe ich noch keine Erfahrung.

    Geschrieben von Aca | 29. Dezember 2012, 15:26
    • Es ist die Faszination der/des Schwachen für das Starke, was viele Frauen an Männern so lieben. Nichts gibt einer schwachen Frau ein schöneres Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, wie von einer grossen, starken, mächtigen Bestie geliebt und auch beherrscht zu werden, die im besten Fall auch noch ganz ansehnlich und mit Manieren daher kommt. Ein Monster im Engelskostüm so zu sagen, der Wolf im Schafspelz. Doch wenn sie anfängt, an ihm zu zweifeln, dann lockt sie ihn hervor in dem sie ihn so lang provoziert, bis er sich zeigt. Viele Frauen bringen Männer daher unbewusst aber absichtlich auf die Palme, und der muss dann entweder gehen, oder ihr seine Überlegenheit beweisen, in welcher Form auch immer. Die Momente, in denen er bei ihr schwach sein darf sind dann leider selten.

      Geschrieben von tacatacataca | 29. Dezember 2012, 15:57
      • Traurig aber leider nur allzu wahr.
        Und das sehe ich im Übrigen auch als eines der Probleme der ver-männlichten Welt: Die Frau ringt nach dominanter Stärke (Beeinflussung), die sich nicht nötig hätte, hätte Weiblichkeit in dieser Welt noch eine Lobby, und wäre sie in diesem Respektsbezug aufgewachsen.
        Aber: Viele Frauen verstehen ihren Wert (noch/wieder), und entwickeln dann eine ganz eigene Stärke, ohne solche wahnsinnigen Spiele anstreben zu müssen.

        Geschrieben von Patrick | 3. Januar 2013, 13:47
  10. Gewalt ist geschlechtslos; Frauen, wie Männer werden gegenüber ihren Partnern gewalttätig. Aktuell wird von einem Anteil von 15% Frauen gesprochen – Tendenz steigend. Dies bedeutet nun nicht, dass Frauengewalt zunimmt, sondern eher, dass sich immer mehr gewalttätige Frauen Hilfe holen.
    Dass sich Männer als Betroffene outen ist sehr schambesetzt und daher sehr selten – ebenfalls fehlen oft entsprechende Hilfsangebote.
    Weder der Mann als Opfer, noch die Frau als Täterin, werden vom Einzelnen und/oder von der Gesellschaft ernstgenommen.
    Ich mache keinen qualitativen Unterschied zwischen einem gewalttätigen Menschen, ob dieser sein Gegenüber schüttelt, schubst oder schlägt. Wenn mann/frau sich Schlägereien genauer ansieht, dann kann man festellen, dass i.d.R. diejenige Person anfängt zu schlagen, die schweigt. Zu Beginn geht es laut her, die Wörter fliegen den Kontrahenten um die Ohren und es zeigt sich, dass einer der Beteiligten immer ruhiger wird, weniger entgegnet bis zu dem Zeitpunkt, wo er schweigt. Diese Person wird den ersten Schlag führen, da ihm die Argumente fehlen zu kontern. In einer Beziehung ist das nicht anders!
    Hilflosigkeit und Ohnmacht, seelischer Schmerz und Traurigkeit werden schlagartig weggefegt, die Konten ausgeglichen, die Schieflage bereinigt.

    Geschrieben von jerryfaber | 29. Dezember 2012, 19:47
    • Sehr interessant, Jerry. Ich freue mich, dass sich mal wieder ein “Profi” zu uns gesellt, der wohl tagtäglich mit solchen Problemen und Themen zu tun hat.
      Wer auf der argumentativen Ebene unterliegt oder versagt, der geht also automatisch runter auf die anale Ebene (Kampf), und wenn er da auch unterliegt, dann wird er zum weinenden Baby oder Kind, also orale Ebene. Letzteres missbrauchen Frauen auch unglaublich gerne, oder sie geraten tatsächlich schneller in diese Regression, was aber nur sehr schwer zu unterscheiden ist.
      Was ich nur nicht versteh: Wenn der andere doch schon längst gemerkt hat, dass er unterliegt, dann müsste das doch in der Regel meist genügen, um wieder Achtung und Respekt vor dem Partner oder dem Gegner zu haben. Warum aber setzt dieser Mechanismus manchmal aus, wird er gegen jede Vernunft ignoriert? Oder ist es bereits der Wunsch nach Vernichtung, nach Auslöschung des Gegenübers, der Entfernung der Gefahr, was den Kampf dann auslöst? Das Phänomen ist auch im Straßenkampf, und auch unter Kampfsportlern und Kampfkünstlern bekannt. Im Straßenkampf genügt es auch nicht, einem Angreifer lediglich deine körperliche Überlegenheit zu demonstrieren, mann/frau muss ihn tatsächlich so lange bearbeiten, bis er Kampfunfähig ist. Davor schrecken die meisten Menschen auch zurück, ist aber das Geheimnis erfolgreicher Selbstverteidigung.

      Geschrieben von Aca | 29. Dezember 2012, 23:09
      • Ach so! Daher mein Tip: Eine schlagende Frau möglichst schnell aber so vorsichtig wie möglich überwältigen und so lange festhalten, bis sie weint, und sie danach so lange wiegen und halten wie ein liebender Vater oder eine liebende Mutter, bis sie sich wieder beruhigt und gefasst hat. Aber nicht loslassen, nur weil sie kurz nachgibt. Das machen manche auch, kann dann aber zu einem zweiten Angriffsversuch führen, der manchmal vollkommen unerwartet und mit noch mehr Gewalt und Brutalität durchgeführt wird, manchmal sogar aus dem Hinterhalt. Und nicht vergessen: Schreien, beissen, treten, spucken und Kopfnüsse verteilen können die auch, die Hasis.
        Bei einer Kampfsportlerin sollte mann ihr den Gefallen tun und fliehen, wenn sie einem die Möglichkeit dazu lässt. Aber ich kenne auch eine, die es glaube ich wissen will, aber das ist noch mal eine ganz andere Geschichte.
        Einen Menschen der schlägt sollte mann/frau aber grundsätzlich so lange verlassen, bis derjenige bereit ist, ernsthaft an sich zu arbeiten und eine Therapie zu machen.
        Eine Ohrfeige im richtigen Moment wirkt bei manchen Frauen leider Wunder, ist aber glaube ich nicht der richtige Weg und bereits ein Indikator, dass etwas nicht stimmt. So weit darf es eigentlich gar nicht erst kommen. Eigentlich sage ich deshalb ganz bewusst, weil die “unheimliche” Erotik des Films Blue Velvet von David Lynch zumindest für mich nicht zu übersehen war.
        Und in der Küche viel mir gerade noch ein, dass für manche Frauen das ein Liebesbeweiss ist wenn sie sehen, dass sie einen Mann immer noch so sehr im Herzen treffen und verletzen können, dass er in seiner emotionalen Not zuschlägt. Für Tantriker ist das Herz des Mannes das, was für die Frau die Joni, die Scheide ist. Jeweils der Ort, an dem man die Geschlechter am schlimmsten Verletzten kann. Frauen die so etwas machen sind daher Vergewaltiger. Sie tun es im Grunde um dich extrem zu provozieren sie zu begatten, trauen sich aber aus Angst vor Zurückweisung nicht, dich darum zu bitten, oder es sich zu erarbeiten. Man könnte das Verhalten auch als extreme Provokation über negative Aufmerksamkeit bezeichnen. Das tun vor allem sehr liebesbedürftige Frauen, die nicht zu ihrer Bedürftigkeit stehen können, weil sie sich dann abhängig und schwach, unterlegen und manche auch schmutzig fühlen. Um das aber nicht bei sich selbst erkennen zu müssen, dieses extreme Sehnsucht, projektieren sie es lieber auf das andere Geschlecht, wie übrigens auch sehr viele Feministinnen. Therapie ist daher auch in dem Fall unerlässlich.

        Geschrieben von tacatacataca | 30. Dezember 2012, 01:01
      • Das soll natürlich projizieren heissen, und nicht projektieren.

        Geschrieben von tacatacataca | 30. Dezember 2012, 01:43
  11. Dann will ich diese lahme Einheitsbrei-Runde mal auflockern mit der simplen Feststellung:

    Psychische ist im Gegensatz zu körperlicher Gewalt ein wischi-waschi-Begriff, den man immer herbeizitieren kann, wenn man ihn braucht.

    In Italien hat übrigens vor Kurzem ein Priester ermordeten (!) Frauen eine Mitschuld an ihrem Tod gegeben, was – glücklicherweise – zu Protesten führte:
    http://mobil.diestandard.at/1356426277864/Frauenmorde-Reaktionaerer-Priester-loest-Empoerung-aus

    Frau kann nur hoffen, dass die (bei genauerem Hinsehen unhaltbaren) maskulistischen Thesen wie die von der “Gleichverteilung der häuslichen Gewalt” (immer unter der Prämisse, dass Schreien und Krankenhausreif prügeln ja beides “irgendwie gleichschlimm” sei) nicht noch tiefer in die Gesellschaft einsickern. Kritik an männlichem Fehlverhalten scheint abseits der “politisch-korrekten” Massenmedien jedenfalls etwa so en vogue wie zur Zeit des heiligen Franz von Sales (1567-1622), was lustigerweise gar schon Walter Hollstein traf:

    “Ich habe eine Studie über den sogenannten „Familienmord“ gemacht. Ergebnis war u.a., dass bisher ausschliesslich Männer ihre Familien umgebracht haben. Das hat mir von „Agens“ den Vorwurf der Männerfeindlichkeit eingebracht.”

    http://www.cuncti.net/streitbar/129-prof-walter-hollstein-ueber-die-selbstverdammung-der-maenner

    Geschrieben von muttersheera | 29. Dezember 2012, 23:11
    • Lasst sie labern, Freunde! Diskutieren bringt eh nichts, sie ist einzig daran interessiert ihren vorsintflutlichen feministischen Müll bei uns abzuladen.
      Ein Troll in Reinkultur. Schmunzeln und Abhaken.

      PS Und gleich mal eine neue Forenregel: Mit Menschen, die das Wort “man” (nicht “Mann”) gegen das Wort “Frau” austauschen, wird grundsätzlich nicht diskutiert. Wir dürfen dieser Sprachvergewaltigung nicht auch noch den Steigbügel halten.

      Geschrieben von Oliver Flesch | 2. Januar 2013, 04:11
  12. Danke für die Blumen; tatsächlich habe ich beruflich mit gewalttätigen Menschen zu tun, jedoch nicht alltäglich. Ich betreibe nebenberuflich eine kleine Praxis, in der ich mit Täter_innen zu tun habe.
    Ich möchte den Schauplatz des Kampfes verlassen, da er eher hinderlich und per se destruktiv ist. Es geht bei häuslicher Gewalt, bzw. bei Beziehungsgewalt, um die Abwehr von Hilflosigkeit und Ohnmacht. Der Verursacher dieses Zustandes, also der/die Schuldige wird prinzipiell dem Gegenüber zu geschoben und dann auch dort, im wahrsten Sinne des Wortes, bekämpft. Er, der/die Gegenüber, ist verantwortlich, dass es mir “schlecht geht”. Trotz mehrfacher Aufforderung aufzuhören, macht der/die weiter und peinigt mich. Ich kann dem nichts entgegensetzen, bzw. mein Handeln ist wirkungslos – ich bin hilflos! Und wie oben gesagt mit Gewalt kann ich diese Situation schlagartig auflösen.Durch die Gewalt werde ich aktiv, ich tue etwas und der Gegenüber ist still. Ich habe das Blatt gewendet. Ich habe meine Hilflosigkeit dem Anderen übergestülpt – nun kann er/sie selbst erleben, was er/sie mir angetan hat.
    Es gibt nur eine Lösung aus diesem Dilemma; ich richte meine Aufmerksamkeit auf mich, was will ich, wie es mir geht, was mir gut tut u.s.w. Gewalttätige Menschen im Besonderen, aber nicht nur, sind mit ihrer Aufmerksamkeit überwiegend bis ständig bei den Anderen; beim Chef, bei der Freund_in, bei den Kindern, bei de(r)m Partner_in und versuchen denen alles gerecht zu machen und übernehmen sich masslos und scheitern.

    Geschrieben von jerryfaber | 30. Dezember 2012, 12:31
    • Wie Vatertöchter und Muttersöhne.

      Schweigen aber bringt doch solche Menschen oft nur noch mehr in Wut. Darum glaube ich, dass es oft auch um Aufmerksamkeit geht, um den Wunsch, wahrgenommen, geliebt, anerkannt zu werden. Und wenn ich das nicht über positive Aufmerksamkeit bekomme, dann halt über negative.
      Auch hier scheint es also verschiede Auslöser zu geben: Der Wunsch nach mehr Nähe, beziehungsweise der Wunsch nach Ruhe und mehr Abstand, aber auch Streit zur reinen Ablenkung vom eigenen Selbst, oder um die innere Leere zu füllen, oder um eine für den ein oder andern unerträgliche Harmonie aufzulösen, oder einfach nur aus Gewohnheit. Um tollen Versöhnungssex zu provozieren, oder um sich ohne Schuldgefühle vom Partner entfernen zu können. In jedem Fall scheint aber ein Kommunikationsproblem vorzuliegen. Mann/frau traut sich nicht, angstfrei, liebevoll und selbstbewusst sein Gegenüber mit seinen Wünschen und Bedürfnissen offen zu konfrontieren. Wahrheit macht frei, ich bleib dabei.

      Geschrieben von tacatacataca | 30. Dezember 2012, 14:11
  13. Körperliches Leid kann aber auch seelisches Leid nach sich ziehen. So einfach lässt sich das eben nicht relativieren und dann wiederum gleichsetzen, um zu schussfolgern: “Hach ja, der Mann haut ja nur zu, während die Dame viel fiesere Tricks anwendet, um den Mitmenschen leiden zu lassen.” Totaler Schwachsinn!
    Frauen sind grundsätzlich schützenswert, während sich Männer aus Fun Bierdosen an den Schädel rammen. Ich hab meine Ex-Frau auch ein paar Male laut anbrüllen müssen, aber wenn ich irgendwo gegenhauen wollte, hab ich die Tür genommen oder einen Stuhl oder sonstwas.
    Menschen zu schlagen, wo es nicht nötig wäre (und kommt mir nicht mit “Ventil” oder so ner Scheiße), ist einfach primitiv und widerwärtig. Das gilt natürlich auch für Frauen, die ihre Männer schlagen. Und ich will nicht wissen, in welcher psychischen Verfassen, diese Kollegen dann sind.

    Was für ne beschissene Welt, ehrlich!

    Geschrieben von Patrick | 2. Januar 2013, 20:29
    • Deine Meinung bleibt Dir unbenommen. ;-)

      Geschrieben von Oliver Flesch | 2. Januar 2013, 21:06
    • “Frauen sind grundsätzlich schützenswert”. Stimmt, die gehören auch unbedingt auf die rote Liste des IUCN. ;)

      Geschrieben von tacatacataca | 2. Januar 2013, 21:18
      • Ich finde das eigentlich gar nicht so witzig, wenn man sieht, welche Ausmaße der Sexismus nimmt, bzgl. Vergewaltigungen weltweit und der Herabwertung der Weiblichkeit. Dem einzigen Grund, warum wir überhaupt in dieser Welt sind.
        Wenn ich in die Augen einer Dame blicke, geht für mich die Sonne auf. Für andere sind sie nur Fick-Objekte. Ich finde das widerwärtig, und ja, darum, genau darum ist die Weiblichkeit schützenswert. Weil wir ohne sie sprichwörtlich am Arsch sind.

        Geschrieben von Patrick | 2. Januar 2013, 22:22
      • Eine durchaus interessante philosophische Frage, die du damit wahrscheinlich unbewusst in den Raum stellst. Existiert der Schatten überhaupt, auch der einer Frau (der Frauen), wenn ich ihn nicht sehe, oder nicht an seine Existenz glaube?
        Das meine Meinung von Frauen nicht unbedingt höher ist als die von Männer liegt bestimmt auch an meinen persönlichen Erfahrungen, die aber natürlich immer auch durch mein unvollkommenes Wesen beeinflusst wurden.
        Darf ich fragen, wie alt du bist, und welche Erfahrungen du schon mit Mädchen, Frauen gemacht hast? Was bist du von Beruf (Status), und welchen hat deine Partnerin? Bist du sehr gläubig, religiös, gutgläubig? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein guter und richtiger Mann im klassischen Rollenverständnis niemals schlechte Erfahrungen mit seiner Partnerin macht, da er ja für seine Partnerin immer die Funktion erfüllt, die sie sich von ihm wünscht. Leider erfüllen aber nicht alle Männer dieses gewünschte Bild, und da kann es halt hin und wieder zu Problemen kommen.

        http://www.seelenfluegel.net/ls.html

        Geschrieben von tacatacataca | 2. Januar 2013, 23:50
      • Ich bin 32 und demnächst geschieden, Logistiker, Autor, Veganer, religionslos, Hobbyphilosoph und Romantiker.
        Meine Meinung von Frauen ist nur deswegen höher, um einen Ausgleich dieser sehr maskulin dominierten Gesellschaft anzustreben. Der “Wert der Frau” wird in einer Leistungsgesellschaft automatisch unterdrückt, weil die Damen im Regelfall körperlich der männlichen Arbeitskraft unterlegen sind (zumindest war es mal so, in den alten Berufen – aber das zieht sich ja bis heute hin), bzw. der Wert eines menschlichen Wesens in diesen paranoiden, zivilisationskränklichen Zeiten eben leider oft in seiner Aufopferungsgabe für den Arbeitsplatz bemessen wird. Sprich: Machst Du dich kaputt, bist Du der Held. Wie im kriegerischen Kampf ums Vaterland.

        Die Weiblichkeit hat eine Qualität, die viele von uns gar nicht mehr kennen. Teilweise kennen die Frauen diese selbst nicht mehr. Stattdessen wollen wir die Damenwelt möglichst der Männerwelt angleichen, damit sie sich irgendwann genau so prima kaputt machen können, wie viele Herren, die ihren Arbeitsplatz mit einer Frontline verwechseln – solche Frauen hab ich auch schon kennengelernt.
        Soll heißen: Ver-männlichen wir die Welt weiterhin, verlieren wir in diesem Run nach Pseudomännlichkeit nicht nur die Weiblichkeit, die natürlichweise in jedem Wesen steckt, sondern eben auch die Weiblichkeit an sich, in Form von Frauen in einer überzogen-männlichen Existenzvorgabe.

        Die Welt muss femininer werden. Femininer denken und fühlen. In Weiblichkeit steckt Weisheit. Es gibt keine “Könige” mehr in dieser Welt, weil wie die “Königinnen” abgeschafft haben. Die Gesetzmäßigkeiten sind extrem in eine einseitige (maskuline) Richtung verschoben und alle Probleme dieser Welt basieren genau darauf.

        Und mal ganz ganz ehrlich: Wenn ich als Frau Nachts Angst haben muss, dass fünf Typen über mich in der U-Bahn herfallen könnten, weil ich eben ne Frau bin, und diesen fünf (oder auch nur zweien oder einem starken) ganz klar unterlegen bin, obwohl ich mich wehren möchte, dann verstehe ich die Relativierung auf “wir sind ja alle die gleichen Menschen, tralalaa” überhaupt nicht mehr.

        Natürlich sind Frauen schützenswert. Ich bin böse von einer verletzt worden (seelisch), weil ich wirklich verliebt in sie war – zu lange – und sie mich dann einfach ganz feige abgesägt hat. Das heißt für mich aber nicht, dass man Frauen schonmal eine mitgeben kann, weil sie ja andere Methoden haben, zu “verletzen”. Was ist das überhaupt für eine Rechtfertigung?
        Ich bin fit, betreibe regelmäßig Krafttraining, und ich könnte vermutlich jede Frau überwältigen, wenn ich es nur entsprechend ernst meinen würde. Heißt das, dass ich es darf, nur weil ich die Power dazu habe?
        Es ist armseelig, und bin empört, wenn ich solche Relativierungen höre, die implizieren, dass man als “stärkeres Geschlecht” keine Verantwortung hätte.
        Nichts ist wundervoller als die Weiblichkeit. Sie zu schänden und zu mißachten bedeutet, seine eigene Existenz zu schänden.

        Ich kenne viele Frauen, ich schreibe und rede ständig mit ihnen. Mehrmals am Tag. Frauen kommen zu mir, wenn sie einen Rat brauchen, auch wenn sie Nähe brauchen, oder einfach mal gesagt bekommen müssen, warum sie sich jetzt mal wieder selbst in die Scheiße geritten haben. Passiert den Damen nämlich ständig. (Oft basierend auf vollkommen unnötiger Überinterpretation einer Sache)
        Sie kommen zu mir, weil ich nicht die geile Type spielen muss, in einer pervertierten Vorstellung von Männlichkeit, um mich männlich zu fühlen. Und in der Natur des Mannes liegt genau diese natürliche Haltung. Ich schätze Frauen wert. Sie geben mir einen Sinn, ebenso wie wir Männer den Frauen einen Sinn geben könnten, anstatt sie auf überzogen-männlichen Vorstellungen basierend unserem Geschlecht angleichen zu wollen.

        Disclaimer: Nein, das heißt alles nicht, dass ich eine “klassische” Rolle der Frau hinter dem Herd anstrebe. Frauen haben eine viel weisheitlichere Grundhaltung. In meiner Welt sind sie Kontrollorgane, Regler, Bestimmer, während wir Männer die ausführenden Organe sind, idealistische “Macher”. Aber so weit ist unsere Spezies wohl noch nicht.

        Geschrieben von Patrick | 3. Januar 2013, 12:50
  14. Kaum zu glauben, dass sie einen wie dich verlassen hat. Warst wahrscheinlich zu gut für sie, hat sich an deiner Seite vielleicht minderwertig, nicht königlich, nicht wertvoll, nicht gut genug für dich gefühlt.

    Geschrieben von Aca | 3. Januar 2013, 13:58
    • Ich war damals nicht “stark” genug, befürchte ich. Sie hat mich schonmal grundlos beleidigen können, hab ich bei ihr aber nie gemacht (eben nur ein paar Male angebrüllt – mehr aus Verzweiflung).
      Inzwischen trete ich ganz anders auf, auch durch das tolle Feedback, dass ich von der Frauenwelt erhalte, einfach indem ich ein ehrlicher auch selbstüberzeugter Typ bin, der nicht jede Meinung in einer Frage verpackt, um dem Gegenüber möglichst alles Recht zu machen (ist wohl ein familiäres Problem – meine Schwester macht das auch ständig noch).
      Früher hatte ich Angst vor Frauen, oder davor, von ihnen verletzt zu werden (wo ich doch so verliebt war), glaube ich.

      Ich musste einmal satt Druck ablassen gegenüber meiner langjährigen Ex, und hab ihn in einer finalen Aktion alles an den Kopf geworfen, was sich in 8 Jahren angestaut hat. Dann hatten wir fast 1 Jahr lang keinen Kontakt mehr (wollte ich nicht, sie wohl schon), und neulich haben wir uns wieder getroffen, ganz bewusst und freundschaftlich. Ich hab sie in den Arm genommen, wie ich aktuell auf jede Frau zugehe. Sie hat mich strahlend angesehen, und ich hab mich trotzdem nie platonischer gefühlt… ;) (Ein großartiges Gefühl!)

      Danke sehr. Doch das Problem war, dass diese Frau den Wert nicht geschätzt hat, den ich ihr geben wollte (und ich ihr den wohl nicht überzeugt und “stark” genug mitgeteilt hatte). Sie konnte nicht annehmen, ein generelles Problem von ihr, und von manch anderen Frauen auch.
      Wir kennen das, wir sagen einer Frau: “Wow, Du siehst toll aus”, und meinen das auch so. Wie oft hat meine (wunderhübsche) Ex darauf geantwortet: “Das sagst Du doch nur, weil Du mich liebst.” Autsch. Nehmt das an, Mädels, wenn wir Männer schon einmal ehrlich und nett sein wollen.
      Sprich: Sie war ein ziemlich Egozentriker. Ich glaube würde sie jetzt ihren 32 Jahre älternen Ex-Lehrer für mich in den Wind schießen, so wie sie mich einst für diese “Vaterfigur” in den Wind geschossen hat. Aber ich habe kein Interesse mehr an ihr, weil ich mich ohnehin nie mehr in sie verlieben könnte (und auch nicht möchte), nach all dieser Zeit und ihren Egotrips.
      Und trotzdem: Eigentlich ist sie ne tolle Frau. Sie hat es leider nie anders gelernt, als so, wie sie jetzt ist. Und ich habe festgestellt, dass ich Frauen nicht helfen kann, die keine Ratschläge annehmen wollen, und mir diese Frauen daraufhin auch nichts geben können.

      Geschrieben von Patrick | 3. Januar 2013, 14:19
      • Sehr schön Patrick. Und damit du jetzt deine Ex besser verstehst, und warum du ihr gar nicht das geben konntest, was sie sucht, aber vor allem, damit du noch vielen Frauen einen guten Rat geben kannst, die ihn von dir annehmen können, möchte ich dich auf etwas hinweisen in der Hoffnung, dass sie und du damit etwas anfangen können:

        http://www.tantra.de/664/papatoechter/

        http://www.meine-wege.de/site26.htm

        Geschrieben von tacatacataca | 3. Januar 2013, 14:52
      • Danke sehr. Ähnliche Probleme kenne ich bereits. Solche Links sind aber auch immer gut, um sie den betroffenen Personen selbst zu schicken.

        Meine Ex stand sozusagen immer in einem “Wettkampf” mit ihrem Vater, der selbst Einzelkind und von Mutter und Großmutter verhätschelt wurde, dann aber sehr hohe Erwartungen an seine eigene Tochter hatte.
        Da findet sich viel in deinen Links von wieder, in der Tat.

        Geschrieben von Patrick | 3. Januar 2013, 14:58
      • Hätte nie gedacht, dass ausgerechnet Barbra Streisand mir eines Tages etwas über die Töchter klar machen würde, die ich mein Leben lang vergeblich zu retten versucht habe, angefangen mit meiner Mutter. :)

        Geschrieben von tacatacataca | 3. Januar 2013, 17:59
  15. Danke, Olli, du sprichst mir aus der Seele <3

    Geschrieben von Kim-Lara | 3. Januar 2013, 15:43
  16. Das ist mit weitem Abstand der oberflächlichste und dümmste Artikel den ich seit langem gelesen habe.

    Wenn ich mich nicht mehr wehren kann ist es also ok jemanden körperlich anzugreifen.
    Genau,. das sollte man nicht so eng sehen . Vielleicht kann man dieses Prinzip als Frau ja auch aufgreifen. Da ich meinem Mann aber ja unterlegen wäre , vielleicht ist es ja dann ok wenn ich meinem Kind eine mitgebe , nur weil cih mich gerade zu “hilflos” und in “NOTWEHR” fühle?!

    Ach ja und all diese Männer die du da oben so lapidar als Straftäter abtust, denkst die kennen deine subtile Grenze zwischen wann es “okay” ist mal zu zu schlagen und wann nicht?
    Vielleicht bist du ja schon mal auf die Idee gekommen, dass das im Prinzip nichts anderes ist als das was du da schreibst?!

    NIEMAND hat die Berechtigung PSYCHISCH ODER PHYSISCH gewalttätig zu werden gegen einen Menschen . Und dabei ist es egal , ob Mann oder Frau. Manche Grenzen überschreitet man nicht! Und nur weil der eine einen Fehler macht, ist man nicht berechtigt ihm genauso weh zu tun.

    Geschrieben von Bettina | 24. Januar 2013, 10:52
  17. klasse , ich such dir ihre nummer raus…

    Geschrieben von Bettina | 24. Januar 2013, 11:12

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