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Warum es sich gut anfühlt ein Mann zu sein, wissen wir. Aber wisst Ihr auch, warum es manchmal gar nicht so schlecht wäre eine Frau zu sein?

Frauen habens gut. Die können sich ständig und überall zur Schau stellen. Wie Madalina Ghenea, der lebende Beweis für die Existenz von Gott ...

Frauen habens gut. Die können sich ständig und überall zur Schau stellen.
Wie Madalina Ghenea, der lebende Beweis für die Existenz von Gott …

Ein Mann zu sein, das ist schon großartig. Aber auch Frauen haben Vorteile im Leben. Lest selbst …

Ach, Eines noch für die Spaßbefreiten und Humorbehinderten: ACHTUNG SATIRE! 

Wenn Du Lust verspürst, brauchst Du nur „Wer will?“ rufen. Ganz egal, ob Du wie ein Topmodel oder wie Alice Schwarzer ausschaust. Irgendeiner wird schon „ICH!“ brüllen. Oder wie es bei Reinhard Mey heißt: „Irgendein Depp bohrt immer!“ Ja, gut, bei Alice vielleicht nicht. Obwohl: Es laufen so viele kranke Typen rum da draußen. Mein Kumpel Ronny zum Beispiel. Der rechtfertigt sich, wenn er mal wieder ein Mädel vom Typ Dresden ’45 abgeschleppt hat – gern eine, die Dresden ’45 noch live miterlebt hat – stets mit dem Satz: „Ja, nee, lass mal, du: Hässliche Frauen machen mich unheimlich an!“

Du kannst Dir eine Flasche Wodka und fünf Gramm Koks reinziehen, Du wirst immer noch in der Lage sein die Beine breit zu machen. Wir Männer dagegen … Na, lassen wir das Thema.

Wenn ich mal keine Zeit habe, kannst Du Deine hübscheste Freundin einladen und dann könnt Ihr Euch gegenseitig verwöhnen. „Freundinnen müsste man sein!“, sang schon Funny van Dannen.

Du bist auf einer Skala von Eins bis Zehn nur eine drei? Kein Problem! Ein bisschen Puder hier, ein bisschen Farbe da – und schon biste eine glatte Sechs!

Dir wird im Normalfall nie das Haar ausgehen. Und wenn Du dann auch noch Schauma nimmst, wird es sogar immer voller.

Dein Mann nervt langsam, aber dafür verdient er ganz gut? Lass Dich scheiden! Wozu gibts Unterhalt?! (Höre grad: Den klassischen Unterhalt gibts schon seit 2008 nicht mehr. Großartig! Hat die männliche Selbstmordrate bestimmt weit nach unten gezogen.)

Dein Mann ist schon etwas älter und Du weißt nicht, wie Du ohne ihn über die Runden kommen sollst, wenn er mal nicht mehr ist? Ich schon. Nennt sich „Witwenrente“!

Dir ist schon Mitte des Monats das Geld ausgegangen? Blöd, grad vor den Festtagen. Aber kein Weltuntergang. Schalt eine Anzeige, schreib nur zwei Worte rein: „Neu“ & „Naturgeil“ – und schon klimpert es in Deiner Kasse. Oder Besser: Raschelt. Die ganzen Scheine. Telefonnummer nicht vergessen. Aber Obacht: Zieh das nicht allein durch! Viel zu gefährlich. Du brauchst Schutz. Ruf mich an, ich kümmere mich um alles.

Du bist blöd wie die Pooht, die Katzenberger und Gina-Lisa zusammen, willst aber trotzdem in den Vorstand einer großen Firma? Kannste! Locker! Die bald kommende Frauenquote wirds schon richten.

Du willst etwas bekommen, was Dir eigentlich nicht zusteht? Fang an zu heulen. Und schon gehörts Dir!

© Oliver Flesch 

Diskussionen

18 Antworten zu “Warum es sich gut anfühlt ein Mann zu sein, wissen wir. Aber wisst Ihr auch, warum es manchmal gar nicht so schlecht wäre eine Frau zu sein?”

  1. Hab schon überlegt, ob ich selbst mal ‘ne Anzeige schalte. :)

    Geschrieben von Aca | 16. Dezember 2012, 00:51
  2. böse! aber gut! Gefällt mir! Achja falls du einen Millionär im Freundeskreis hast, der mit einer 4 zufrieden und so um die 30 Jahre älter als du ist, sag Bescheid! ;)

    Geschrieben von linda | 16. Dezember 2012, 10:34
  3. Hahaaa, super!

    Tja, hat alles Vor- und Nachteile!!!
    Ich bin als Frau ganz zufrieden ;-)
    Schönen Sonntag noch!

    Geschrieben von Sonja Lindenbaum | 16. Dezember 2012, 16:14
  4. “Lass Dich scheiden! Wozu gibts Unterhalt?! (Höre grad: Den klassischen Unterhalt gibts schon seit 2008 nicht mehr. Großartig! Hat die männliche Selbstmordrate bestimmt weit nach unten gezogen.)”

    Die CSU ist tatsächlich gerade wieder daran, das zu ändern. Eben, dass der Mann durchaus Unterhalt bezahlen muss. “Damit wir mehr Ehen retten” So ein Quatsch natürllich. Um die Sozialgelder so niedrig wie möglich zu halten.
    Soviel dazu. ;)

    Aber sehr geiler Text und SO satirisch ist der doch gar nicht? ^^

    Geschrieben von waldmonster | 17. Dezember 2012, 00:34
    • hmm. Ich denke da immer an einen ziemlich grossen Teil von Alleinerziehenden, die trotz aller Anstrengungen nicht auf einen grünen Zweig kommen – weil ein Fulltime-Job und Kinder einfach die Hölle sein können, und ein Teilzeitjob gerade in teuren Städten hinten und vorn nicht langt. Und: Diese Umstellung des Unterhaltsrechts hat manche Frauen, die lange Zeit ihren Job haben ruhen lassen (als es noch Unterhalt durch den Ex gab), ganz böse ‘reingerissen. Wenn also der Burn-out- und Depressionsquotien bei Alleinerziehenden hochschnellt, ist das kein Riesengewinn. Auch, wenn dann angeblich die Selbstmordrate von Trennungsvätern sinkt – was ich allerdings auch nicht glaube.
      Dass der Unterhalt nur für Ehen gelten soll, ist schwachsinnig, aber wenn Kinder im Spiel sind, wäre eine Unterstützung des Ex-PArtners (oder höherer Kinderunterhalt) kein schlechtes Zeichen.

      Geschrieben von karla | 17. Dezember 2012, 11:56
      • Mensch, Karla, was ist denn nur los mit Dir in den letzten Tagen?! Die Mädels geben ihr Kind heute mit 1 in die Krippe und gehen wieder arbeiten!
        Unterhalt ist sowas von 50er-Jahre. Komm bitte mal im 21. Jahrhundert an.
        Und zu leugnen, dass sich Männer des Unterhalts wegen umgebracht haben, ist ja schon EMMA-Niveau.

        Geschrieben von Oliver Flesch | 17. Dezember 2012, 12:10
      • Und Burn-out und Depression mit dem Tod zu vergleichen, also jetzt wirds echt düster!

        Geschrieben von Oliver Flesch | 17. Dezember 2012, 12:14
      • Ach, JETZT verstehe ich DICH! Gäbe es noch Unterhalt, hättste nicht zu Deinem Mann zurückgemusst. Und könntest Dir jetzt in Hamburg oder Berlin einen Halbtagslenz machen. Daher Dein Unterhalt-Hype. Ergibt Sinn. ;-)

        Geschrieben von Oliver Flesch | 17. Dezember 2012, 12:24
      • Verstanden hast Du nicht viel, oder mich mißverstanden. Ich habe, wenn Du es genau liest, auch die Suizide von Männern, die an der Unterhaltssituation verzweifelt sind, nicht geleugnet. Nur sind es oft die Trennungsväter, die den Verlust ihrer Kinder durch die Scheidung betrauern – nicht nur das Geld. Viele entwickeln Depressionen. Depressionen können in den Tod führen. Auch das passiert gelegentlich und ist nicht geschlechtsspezifisch.

        Den Rest verstehe ich jetzt nicht. Aber damit bin ich jetzt raus.

        Geschrieben von karla | 17. Dezember 2012, 13:10
      • Also, als das 2008 eingeführt wurde war das tatsächlich ein großes Thema bei uns in der Klasse, woraufhin einige meiner Damen sagten “Heiraten? Pff, wozu? Krieg doch eh kein Geld wenn ich mich scheiden lasse!”

        Sagt doch alles…

        Geschrieben von waldmonster | 17. Dezember 2012, 14:56
    • Zum Glück war ich nur ein Jahr lang verheiratet, und bin jetzt arm wie eine Kirchenmaus. Auch deshalb: 1000 Euro für einen Halbtagsjob (Pfändungsgrenze! Netto, oder Brutto?), and my day is done. Aber selbst das zu bekommen scheint mir in einer Studentstadt so gut wie unmöglich. Aber mir vorzustellen, wie sich die Mutter meines Sohnes den Champus von ihrem neuen Liebhaber lachend aus dem Bauchnabel schlürfen lässt, den ich finanziert habe, so grossartig war ich leider nie. Danke Mama, dass du mich missbraucht hast, denn sonst hätte ich wohl solche gestörten Frauen nie kennen gelernt. Weil sich eben nur gleiches zu gleichem gesellt. Wie Pech scheint ihr Gift an mir zu kleben, was sie in mein kleines Kinderherz geträufelt hat, ganz langsam aber stetig, Tropfen für Tropfen hat sie mich im Herzen hohl gemacht, selbst nicht wissend, was ihre wunde Stelle war, woher auch ihr unstillbarer Hunger kam.
      Aber auch ich bin zu stolz, zu hochmütig, mich retten, kaufen oder aushalten zu lassen, ausgerechnet auch noch von einer Frau. Darum werde ich auch mit wehenden Fahnen untergehen mit dem Einzigen, was mir geblieben ist.

      Geschrieben von Aca | 17. Dezember 2012, 12:34
      • Schön, fand ich immer die Bitches, die längst ‘nen neuen Typen hatten, den aber NUR nicht geheiratet haben, um weiter abkassieren zu können.
        War ein Massenphänomen.

        Geschrieben von Oliver Flesch | 17. Dezember 2012, 12:39
      • Ich weiss, Oli. Trotzdem wäre ich gerne so reich, um jeder meiner Verflossenen ein kleines Zuhause zu schenken. Ausgerechnet ich, der ich nicht einmal mein eigenes Leben auf die Reihe bekomme. Genau deshalb kann ich auch die Hoffnung und die tiefe Sehnsucht vieler Frauen verstehen, fühle mich aber als Versager, der “gerettet” werden muss, was auf Dauer natürlich nicht gut gehen kann, mit zu wenig Demut. Ein Teufelskreislauf.

        Geschrieben von Aca | 17. Dezember 2012, 21:15
  5. mein Bruder und ich haben nie nur einen Pfennig von meinem Vater gesehen, nie! Meine Mutter hat nie nur ein Cent Unterhalt gesehen! Ich bin mit 14 arbeiten gegangen um sie zu unterstützen, mein Vater ist bis zur angeblichen Brufsunfähigkeit gegangen, hat sein Haus renoviert, wieder geheiratet und blabla! Die Zuständige vom Jugendamt hat gemint das ise noch nie so einen Fall hatte!

    Geschrieben von linda | 17. Dezember 2012, 16:57
    • Respekt Linda. Du bist tapfer. Hinzu kommt, dass Frauen wie du oft die besten Liebhaberinnen sind, die sich ein Mann nur vorstellen kann. Beim Sex bist du wahrscheinlich auch eine Granate, denn deine Hingabe kennt keine Grenzen. Sehr gefährlich für Männer, die damit nicht umgehen können. ;)

      Geschrieben von Aca | 17. Dezember 2012, 20:35
  6. haja jetzt kommst du und machst mich verlegen! ;)

    Geschrieben von linda | 17. Dezember 2012, 20:55
    • Wer sonst, Kleines, wir sind uns ähnlicher als du vielleicht denkst. Das ist ja das Drama. Denn was uns beiden fehlt können wir uns darum auch nicht geben. Aber ich habe im Augenblick auch noch nicht die Lösung, lediglich die Erkenntnis.

      Geschrieben von Aca | 17. Dezember 2012, 21:31
  7. ja manchmal ist das Leben verwirrt und klar zugleich! ;)

    Geschrieben von linda | 17. Dezember 2012, 21:41

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