
Tragisch: So ein Mädchen hätte er gern. Der Marcus.
Er verliebt sich aber immer nur in Mini Cooper fahrende Twilight-Leserinnen.
Der kleine Wahre Männer-Literaturwettbewerb hat sich jetzt schon gelohnt: Ich begrüße Marcus Deeh, 34, aus Nürnberg, in meinem Redaktionsteam! Ja, ja, so schnell kanns gehen. Ich wusste bereits, dass sein Text rocken wird, als ich die Zeile las: „Dieses Mädchen wird nicht gut ausgehen“.
Was für ein feines Wortspiel. Sein Text ist keine klassische Geschichte, Marcus wird deshalb nicht am Wettbewerb teilnehmen. Warum auch? Einen größeren Gewinn, als zum Wahre Männer-Redaktionsteam zu gehören, gibts eh nicht.
Hoffe, Ihr habt an seinen Zeilen genau so viel Spaß wie ich, Freunde. So, und nun hau rein, Marcus!
I’m a Man of Taste and Wealth, na ja, mit dem Wohlstand haperts noch ein wenig. Aber den Taste, also den Geschmack, würde ich mir jederzeit attestieren. Als Belege hierfür kann ich vor allem meinen über jeden Zweifel erhabenen Musikgeschmack – den ich auch vehement gegen Angriffe von „Ich hör eigentlich alles“-Menschen verteidige – mein Bücherregal, angefüllt mit dem Popliteratur-Kanon der Millenniumsjahre, sowie den unvermeidlichen Klassikern und selbstverständlich meine umfassende Filmsammlung anführen. Klamottentechnisch komm ich mittlerweile auch ganz vorzeigbar aus dem Haus, ohne mir von Muddi abends was rauslegen lassen zu müssen.
Wo mich aber in schöner Regelmäßigkeit meine Geschmackssicherheit verlässt ist, wenn es um das andere Geschlecht geht. Die Abstriche die man morgens um Drei an der Bar macht, mein ich damit gar nicht. Es geht darum, wider besseren Wissens, bei vollem Bewusstsein sein Herz an ein Mädchen zu verlieren, dass einfach nicht aus meiner Welt ist, ich mir aber nichts mehr wünschen würde, als dass sie ein Teil dieser werden könnte. Das gerne zitierte Sprichwort von der Anziehungskraft der Gegensätze beschreibt mein diesbezügliches Talent nur sehr unzureichend. Es ist schon eher mit Antimaterie vergleichbar, die mich anzieht wie ein sterbendes Sternensystem (Herr Lesch, kann man das so schreiben oder ist das astrophysikalisch völliger Blödsinn?), um mich dann restlos in diesem schwarzen Loch verschwinden zu lassen. Und dann würde sie ja nicht Teil meiner Welt, sondern ich Teil ihrer Anti-Welt. Es ist also Anziehung bis zur totalen Selbstaufgabe, die dann Ding mit mir macht, mich Dinge sagen lässt, wie:
- Ja, so’n AI-Cluburlaub wär doch bestimmt auch mal was. Hat ja was, sich nicht um alles kümmern zu müssen.
- Ich weiß, dass ich die nächsten Jahre darauf verwenden sollte etwas Eigenes aufzubauen.
- Klar würde ich Deine Freunde gerne richtig kennen lernen und das geht bei ’nem Spieleabend natürlich besser als im Club.
- Lass uns doch Sonntag mal früh aufstehen, dann hat man doch gleich viel mehr vom Tag.
- Wir könnten ja nach dem Essen noch einen kleinen Spaziergang mit deinen Eltern machen.
Wer mich kennt weiß, dass die Androhung eines Spazierganges effektiver zur Erpressung eines Geständnisses taugt, als das in Guantanamo erfolgreich praktizierte und verfeinerte Waterboarding; mein in vierunddreißig Jahren mühsam erarbeitetes, schlechtes Verhältnis zu meinen Eltern, eigentlich alles was nur annähernd nach Familie riecht, einen Fluchtreflex auslösen lässt wie die Sichtung eines weißen Hais vor Malibu. Und sonntags früh aufstehen bedeutet, gerade noch dem Pizzaboten die Tür öffnen zu können. Normalerweise. Eigentlich.
Und trotzdem lande ich dann immer wieder bei den Mini fahrenden aber Maxi-bausparenden, cluburlaubenden, Germany’s next Topmodel-und-Schlag-den-Raab-sehenden, Twillight lesenden, manchmal ins Fitness-, immer ins Nagelstudio, aber niemals auf ein Punkkonzert gehenden, Tabu spielenden, aber nicht so wirklich tabulos seienden, lieber Prosecco auf der Aida, als Astra auf der Party trinkenden Endzwanzigern mit einem familiären Background der Unsere kleine Farm wie ein verstörendes Sittengemälde des untergehenden Roms wirken lässt.
Ich weiß es besser, aber diese naive Hoffnung, dass es dieses Mal klappen könnte, ist so unausrottbar wie die Zombies bei Dawn of the Dead. Und sie stehen immer wieder auf. Und ich hab nur ein rostiges Taschenmesser.
Warum nur?
Wer das zutreffend beantwortet, wird von mir bekocht. Laktose- und Konservierungsmittelfrei. Das Rezept ist von Tim Mälzer. Aber immerhin gibt’s Astra dazu.
© Marcus Deeh
“Unsere kleine Farm” hat mich früher auch immer sehr mitgenommen. Die waren definitiv schlimmer als die alten Römer…nur immer erst, wenn abends das Licht ausging.
Geschrieben von karla | 11. Dezember 2012, 08:44Lustig!
Aber sag mal was zum Text. Gefällt er Dir?
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 09:44Du bist die Jury, oh Herr und Gebieter dieser Seiten! Ansonsten: Gefällt mir. Syntax: Nicht einfach, aber lesbar – überfordert den durchschnittlichen SMS-Leser-und Texter, aber ich mag das. Thema: Ich kann ihn so gut verstehen, aber warum legt er sich nicht einfach ein neues Beuteschema zu? Unter Hypnose vielleicht ins Hirn pflanzen lassen – auch für Dich vielleicht hilfreich?
Nur Tim Mälzer mag ich nicht
Geschrieben von karla | 11. Dezember 2012, 10:05♥
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 10:22Toller Text! Tolle Beschreibung der Frauen, wo Du landest! Herrlich!
…so Weiber gibt es zu Hauf! *grins
Geschrieben von tanja | 11. Dezember 2012, 10:30Der Text ist wirklich sehr gut geschrieben. Merkt man daran, dass der Herr wohl wirklich mehr als zwei Bücher verschlingt – pro Woche (reine Vermutung)…eignet sich hervorragend für diesen Blog.
Geschrieben von Salvo | 11. Dezember 2012, 10:33Danke, Mann, find ich auch.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 10:35Weil ein klappriges altes rostiges Tasdchenmesser einfach alles kann, denn es sortiert dir dein Mädchen von den anderen Mädchen aus. Dein rostiges kleines Taschenmesser wird mit dem Spruch: “ich krieg die Kondomverpackung nur damit auf” bedient. Denn welche dann bei dir bleibt, die musst du behalten
Geschrieben von Andreas B | 11. Dezember 2012, 10:45❤❤❤
Sehr gut! “Unsere kleine Farm” – Hach, was hab ich’s geliebt! Genauso wie “Nesthäkchen”…
Aber schon echt krass; Gegensätze ziehen sich wirklich an und das macht das Leben (des jeweils anderen) sehr interessant!
Kann ich nur bestätigen!
- Nur, daß ICH dabei nie die Flippige war
Geschrieben von Sonja Lindenbaum | 11. Dezember 2012, 10:58ECHT nicht?! Hätt ich jetzt gedacht!
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 11:02Hahaaa, Oliver, allmählich dürftest du mich ja so’n kleines bißchen kennen!
Aber ich sage dir, ich kenne da so einige Dinger, dich ich selbst nie hätte bringen können!!!
Geschrieben von Sonja Lindenbaum | 11. Dezember 2012, 11:17… die ich selbst nie hätte bringen können!
Den Rechtschreibfehler schenk’ ich dir! ❤
Geschrieben von Sonja Lindenbaum | 11. Dezember 2012, 11:19Sehr, sehr geil! Ein großes Vergnügen, sich in den durchdachten Wortkonstruktionen zu wälzen und dabei herrlich überzeichnete Bilder vorbeiziehen zu sehen – und mit wohlig-gruseliger Selbsterkenntnis zu ahnen, dass die Bilder so sehr überzeichnet gar nicht sind.
Geschrieben von Martin | 11. Dezember 2012, 11:11Ein Kenner! Sehr schön.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 12:59Ich wollte ja schon die letzte Frage beantworten, aber dann las ich “TIm Mälzer”. Seit der mir auf den Arsch gehauen hat und danach fragte, wo ich wohne (vornehmlich um wohl mit dorthin zu gelangen), verweigere ich diesen Typen komplett.
Geschrieben von Ich♥Dich | 11. Dezember 2012, 11:21So kenn ich Tim gar nicht. Passt nicht zu ihm. Biste sonne heiße?
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 11:30Das muss die Reeperbahn ihm angetan haben!
Und natürlich! Ich verstehe die Frage nicht…
Geschrieben von Ich♥Dich | 11. Dezember 2012, 11:34sehr klasse geschrieben und vor allem etwas was wohl viele von uns nachvollziehen können. oder wenn nicht, dann kann ich es zumindest.
wieso die anziehung dessen was man sich selber ganz eindeutig nicht als eigenes leben aussuchen würde so gross ist, verstehe ich selber nur teilweise. ich frage mich oft ob da das verquere bild dessen was grosse teile der gesellschaft für erstrebenswert halten seine spuren in meiner erziehung doch tiefer hinterlassen hat als ich dachte.
die andere möglichkeit auch die neugier darauf was hinter dieser gesellschaftskompatiblen lebensform steckt, dass sie von vielen so zelebriert wird und um das wirklich zu verstehen müsste man ja direkt teil davon werden.
die andere möglichkeit sehe ich darin dass marcus einfach auf die optik dieser sauberfrauen steht, aber nein das wäre ja zu simpel
auf jeden fall würde ich doch ab und an mehr von ihm lesen, denn obwohl ich gerade erst aus dem bett gefallen bin, hat mich sein text direkt zum lesen und denken gebracht und wenn man mich einmal morgens kurz nach dem aufstehen erlebt hat, weiss man dass das ein riesen erfolg ist.
Geschrieben von Inked Peach | 11. Dezember 2012, 11:41Gut geschrieben! Passt gut in deinen Blog
Geschrieben von Daniel Melzer | 11. Dezember 2012, 12:02Yo!
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 12:14Ich würde eher fragen, warum interessieren sich diese Frauen, die so gar nicht in deiner Welt leben, für dich.
Was machst du aus, dass sie ihre Welt kurze Zeit verlassen, bzw versuchen dich in ihr Universum zu ziehen.
Schließlich könnten Sie dir ja sofort einen Korb geben, dann würdest du dich nicht hilflos in sie verlieben.
=> Die Antwort ist: dass diese Mädels normalerweise nur eingebildete aalglatte Proletarier oder reiche Schnösel anziehen. und von dieser Sorte gibts in Nbg mehr als genug. (wie wahrs in jeder Großstadt). Optisch und vll teilweise von den Interessen her, passen sie zusammen. Aber so oberflächlich wie diese Kerle sind, sind auch deren Beziehungen. Die Frau ist nur ein weiteres Besitztum.
Diese Mädels/Frauen sind zwar etwas oberflächlich, doch fühlen sie sich in dieser kalten Angeberwelt auch nicht auf Dauer wohl, und suchen ganze Kerle (leider aber gleich dann das komplette Gegenteil von ihrem normalen Beuteschema, und das geht meist auch nicht gut)
Geschrieben von Van | 11. Dezember 2012, 12:24ich glaube eher dass es die herausforderung darin ist den mann selber so zu formen wie sie ihn wollen gepaart mit dem verlangen nach ein kleinen sehnsucht aus ihrem eigenen leben doch mal auszubrechen und was zu erleben
Geschrieben von Inked Peach | 11. Dezember 2012, 13:17Aber genialer Text. -> hätt von Oli sein können.
Geschrieben von Van | 11. Dezember 2012, 12:25♥
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 12:31Bittschön
Geschrieben von Van | 11. Dezember 2012, 13:06Warum nur?
Markus: frag mal da nach: http://allesevolution.wordpress.com/
Blöd jetzt, der Inhalt gefällt mir, der Text gefällt mir nicht. Das rostige Taschenmesser ist gut.
Geschrieben von Monika | 11. Dezember 2012, 13:06“Und trotzdem lande ich dann immer wieder bei den Mini fahrenden aber Maxi-bausparenden, cluburlaubenden, Germany’s next Topmodel-und-Schlag-den-Raab-sehenden, Twillight lesenden, manchmal ins Fitness-, immer ins Nagelstudio, aber niemals auf ein Punkkonzert gehenden, Tabu spielenden, aber nicht so wirklich tabulos seienden, lieber Prosecco auf der Aida, als Astra auf der Party trinkenden Endzwanzigern mit einem familiären Background der Unsere kleine Farm wie ein verstörendes Sittengemälde des untergehenden Roms wirken lässt.”
Meine Lieblingsstelle , ansonsten am anfang etwas dröge aber das hat ausbaupotential ….weiter so
und Olli gute Wahl
Geschrieben von Candy-Lola Dean | 11. Dezember 2012, 13:36Kannste sagen, warum er Dir nicht gefällt, Monika?
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 19:06Der Inhalt ist rund, besonders wenn ich die Idee akzeptiere, daß es nicht autobiographisch ist – dann ist “Laktose- und Konservierungsmittelfrei” ein genialer Abschluß. Wie gesagt, vom Inhalt gefällt es mir supergut. Ich kanns mir vorstellen und drüber nachdenken und drüber grinsen. Der Inhalt ist aus einen Guß.
Die Beschreibungsbausteine finde ich auch zumeist gut, teilweise sehr gut. Auch kann ich einen Plan zum Aufbau erkennen. Noch liegen die Bausteine aber nur so rum.
Geschrieben von Monika | 12. Dezember 2012, 10:23Das nenne ich mal eine gute Kritik! Ich teile sie zwar nicht, aber man merkt, dass Du Plan hast.
Geschrieben von Oliver Flesch | 12. Dezember 2012, 11:14okay, erwischt. als Junge vom Land hab ich selbstverständlich KEINE Lebensmittelunverträglichkeit
Geschrieben von Marcus Deeh | 12. Dezember 2012, 14:02Kannste noch kriegen
, vielleicht mit 45.
Hab ich übrigens das Essen gewonnen? Nürnberg ist nicht wirklich weit.
Geschrieben von Monika | 14. Dezember 2012, 23:08
Geschrieben von Aca | 11. Dezember 2012, 15:08ahhh wie spannend, so das ich es jetzt nicht zwischendrin so fix durchlesen will, sondern später mir eine Flasche Rotwein aufmach und mich reinlese!;) und wehe es ist nicht gut!
Geschrieben von linda | 11. Dezember 2012, 17:47Eloquentes Selbstmitleid mit hohem Unterhaltungswert. Hab ich gern gelesen. Es bleibt die Frage: “… warum legt er sich nicht einfach ein neues Beuteschema zu?” (Zitat: Karla)
Geschrieben von Jeanine | 11. Dezember 2012, 18:27Selbstmitleid? Wo? Bin darin Großmeister, wäre mir aufgefallen.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 18:39Wer drüber schreibt, den Vorgang treffend analysiert (es ist ja auch tragisch) und nix ändert, hat mehr als dieses eine Problem. Glaub’s, damit kenne ich mich aus
Geschrieben von Jeanine | 11. Dezember 2012, 19:07Also kein Selbstmitleid im Text. Danke. War mir eh klar.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 19:09“Ich weiß es besser, aber diese naive Hoffnung, dass es dieses Mal klappen könnte, ist so unausrottbar …
Warum nur?”
Und das noch getoppt mit einem verzweifelten Hilfeschrei (anders kann ich laktose- und konservierungsmittelfreies Gekoche mit Astra – Tim Mälzer lasse ich mal raus, der kann ja nix dafür – nicht verstehen) …
Also bitte, wenn das kein Selbstmitleid in bester “Ich will auf den Arm”-Manier ist, dann lesen wir den Text aus zwei verschiedenen Himmelsrichtungen.
Was, wenn ich es mir genau überlege, vielleicht nicht mal so aus der Luft gegriffen ist. *blowing a kiss*
Geschrieben von Jeanine | 11. Dezember 2012, 19:22Frauen und Humor – Oft schwierig. Frauen und Dinge einfach mal ein bisschen locker zu sehen – Ebenso.
Mehr fällt mir dazu echt nicht ein.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 19:29Und noch etwas zum Inhalt Deines Kommentars: Wieso sollte er sich ein neues Beuteschema zulegen? Und wie sollte das überhaupt funktionieren? Soll er auf einen magischen Knopf drücken und plötzlich mag er “Twilight”-Leserinnen? Das ist doch alles Unfug. Merkste selber, nä?
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 19:36Oliver, würde ich’s so ernst nehmen, wie du glaubst, dann wäre ich nicht hier.
Geschrieben von Jeanine | 11. Dezember 2012, 19:37Bliblablub.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 19:39Weil er kein Beuteschema hat, Jeanine. Er reagiert nur, traut sich nicht, seine Wünsche und Bedürfnisse einzufordern. Mit einem kleinen, rostigen Taschenmesser geht mann nicht auf die Jagd, ist mann den angreifenden Zombies, den Dämonen der Unterwelt, seiner Schattenwelt hilflos aufgeliefert. Denk noch mal über die Laktoseintoleranz nach, im tantrischen Sinn: Muttermilch ist konzentrierte Mutterliebe. Dazu noch der Hinweiss mit der “Anziehung bis zur totalen Selbst-aufgabe” (was zieht ihn denn so an, dass er dafür sogar sein Selbst aufgibt, was eigentlich für Muttersöhne typisch ist), und dann auch noch eine Mama und ein Papa, die er anscheinend beide total ablehnt, wie auch alles, was mit Familie zu tun hat. Mit wem müsste er sich also aussöhnen, versöhnen, oder ihnen zumindest vergeben oder sie in ihrer Unvollkommenheit trotzdem endlich akzeptieren, annehmen, damit er heil und ganz werden kann, und dadurch seine unbewussten Abspaltungen aufgibt? Das der Text etwas “konstruiert” wirkt, wie Marc meint, ist mir auch aufgefallen, doch ich halte das für einen Ausdruck, für einen Spiegel der Fragmentierung seines Bewusstseins, der inneren Zerrissenheit. Wie jemand, der schon fast alle Puzzleteile seines Selbst direkt vor sich liegen hat, diese einzeln auch schon sehr gut erkennen und beschreiben kann, die er aber noch zusammenfügen muss, um sich endlich selbst zu erkennen. Das aber traut er sich aus irgendeinem Grund (noch) nicht, wahrscheinlich weil es zu schmerzhaft ist. Oder es fehlt noch ein entscheidendes Teil (Schraube!
). Ich würde ihn gern noch ein paar Dinge fragen, um mehr Klarheit zu bekommen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass er das nicht möchte, denn ja, er kokettiert auch damit, dass es ja keine gibt, die blablabla … . Könnte mir eine dominante Mutter und einen schwachen Vater vorstellen, oder einen Vater als Tyrannen, der die Mutter völlig unterdrückt, aber die ihren Mann trotzdem nicht verlassen möchte. Er ist kreativ und talentiert, kann gut mit Worten Bilder malen, und hat sehr wahrscheinlich viel Potential wenn er aufhört, ständig seine eigene Energie zu unterdrücken. Wir sind alle auf dem Weg, Marcus, und nur die Verletzten haben noch Luft nach oben, wenn sie heil werden, die anderen operieren schon die ganze Zeit auf ihrem höchsten Niveau.
Geschrieben von Aca | 11. Dezember 2012, 23:50O wow! Du meinst, Marcus hat tatsächlich über sich selbst geschrieben, Aca? Auf die Idee bin ich überhaupt nicht gekommen. Liegt wohl daran, dass ich schon eine gefühlte Ewigkeit mit Profischreibern zu tun habe. Unter deren Geschichten liegen zwar auch echte Gefühle, aber die gehören den Figuren. Das ist ähnlich wie bei Schauspielern. Man schlüpft bei Schreiben in eine Rolle, beutet sich aus, vergisst sich wohl auch mal zwischendurch, aber an Ende des Tages gehst du nach Hause und hast dort garantiert andere Drachen zu erlegen. Also Marcus, wenn du hier mitliest, und das war eine persönliche Story, dann bitte ich um Entschuldigung für’s ‘Selbstmitleid’. An Acas “noch Luft nach oben” ist was dran, finde ich. Wobei ich mich frage, wer nicht irgendwo einen Sprung in der Schüssel hat. There is a crack in everything, that´s how the light gets in. (Quelle: vergessen)
Geschrieben von Jeanine | 12. Dezember 2012, 00:29OHA, Jeanine erklärt Literatur! Nun wirds eng.
Nach Deiner Definition sind Marc Fischer, Stuckrad-Barre, Helge Timmerberg, Uwe Kopf, Hunter S. Thompson, Truman Capote, Norman Mailer, Gay Talese und so viele andere keine Profischreiber.
Du musst noch viel lernen, Kleines, und vor allem: Viel lesen! Und nun lass mal gut sein. Es wird langsam unangenehm.
Geschrieben von Oliver Flesch | 12. Dezember 2012, 01:19@Oliver
Kleines? Das ist echt süß. Danke, Schatz :*
Geschrieben von Jeanine | 12. Dezember 2012, 01:28Wir versuchen es zumindest, Jeanine, so authentisch und wahrhaftig zu sein, wie es uns nur irgendwie möglich ist. Mit all unseren Schwächen und Fehlern, aber auch mit der individuellen Schönheit, die jedem von uns innewohnt. Ich für meinen Teil auf jeden Fall, weil es etwas sehr befreiendes hat. Allerdings bekommt man dann manchmal auch genauso ehrlich einen auf die Mütze, aber auch daran kann man nur wachsen, oder auch mal in sich gehen. Wir bringen und hier manchmal gegenseitig zum Lachen, zum Weinen, zum Staunen, aber auch zum Streiten. Manchmal sind wir genial, manchmal banal, und ich für meinen Part mag auch süsse Hüpfer, die hier boing boing boing wie kleine Tischtennisbälle erstmal durch die Gegend springen bevor sie merken, wo sie eigentlich gelandet sind. Denn sie erinnern mich an den Menschen, wegen dem ich hier eine Antwort auf eine Frage zu finden gehofft habe.
Geschrieben von Aca | 12. Dezember 2012, 04:27Ich bin ja auch voll der süße Typ, Jeanine!
Geschrieben von Oliver Flesch | 12. Dezember 2012, 09:27Ja, aber ich bin süsser
Muss ich ja auch sein, denn Oli hat den längeren …, Hebel.
Geschrieben von Aca | 12. Dezember 2012, 11:44Selbstmitleid = dmGI = dominanter maskuliner Gefühls-Impuls
Geschrieben von karla | 11. Dezember 2012, 18:53Ich geb Dir gleich mal ‘nen dominanten maskulinen Gefühls-Impuls – aber in’ Arsch!
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 18:56Endlich!
Geschrieben von karla | 11. Dezember 2012, 19:12♥♥♥
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 19:37Ich liebe Karla´s Kommentare <3
Geschrieben von linda | 11. Dezember 2012, 20:28Karla ist King.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 20:36Wäre Queen zu Emmalike?
Geschrieben von linda | 11. Dezember 2012, 21:29oh, Queen? Da denke ich nur an Freddie Mercury. Danke, und jetzt trällere ich wieder den ganzen abend diesen nostalgischen Kram vor mich her….Moustache aufgeklebt, rote Plastiklatzhose an Teststreifent-shirt, losgehts…
Her majesty? Klingt eleganter…;)
Geschrieben von Karla | 11. Dezember 2012, 21:41haha MY lady fänd ich am schönsten!
aber Karla ist allein schon ein so schöner Name, der so passend zu den aus ihren sicher zarten schlanken Fingern geschriebenen händen passt, das es hohewürdig genug ist!
war das zu viel glitschi? Meins aber so, ich mags dich zu lesen!
Geschrieben von linda | 11. Dezember 2012, 21:55Nette Geschichte. Vielleicht ein wenig zu konstruiert. Hatte das Gefühl, dass der Autor so viel Cooles wie möglich da reinpacken wollte. Will das Ganze aber wirklich nicht schlechtreden…
Geschrieben von Marc | 11. Dezember 2012, 20:42Weiß genau, was Du meinst! Hat mich aber nicht gestört.
Geschrieben von Oliver Flesch | 11. Dezember 2012, 20:48Danke Linda! dafür einen herzlichen dwGI (diffusen weiblichen Gefühls-Impuls).
Geschrieben von Karla | 11. Dezember 2012, 21:29ein dwGI von Karla!! <3 geilo! Gibt es den von dir auch eine Geschichte? Oh bitte sag ja!
Geschrieben von linda | 11. Dezember 2012, 21:33
Geschrieben von Aca | 11. Dezember 2012, 20:51Fast vergessen: schöner Abbinder!
Geschrieben von Marc | 11. Dezember 2012, 20:56Hmja. Nett. Liest sich auf jeden Fall nicht schlecht. Würde gern mehr lesen, bevor ich “urteile”.
Das Einzige, was ich jetzt schon anmerken möchte, ist seine Interpunktion. Hier und da fehlt mal ein Komma, aber darüber kann ich bei guten Texten evtl. hinwegsehen.
Und wer ist eigentlich dieser Herr Lesch, den er in seinem Text anspricht?
Grüße aus der schönsten Stadt der Welt
Geschrieben von Jess | 11. Dezember 2012, 21:17ich habs getan, ich habs gelesen! Sehr feine Wortakrobatik, er spielt mit den Worten wie ein Jongleur mit Bällen und man denkt sich, sieht so leicht aus und schaut gut aus, aber es gehört viel mehr dazu….. Talent! Sehr schöner Text! Danke an den Autor und den “Verleger”
Geschrieben von linda | 11. Dezember 2012, 21:24Stilistisch passt der Text super hierher. An manchen Stellen etwas schwer zu lesen, aber der Inhalt macht das wieder wett. Vielleicht sollte er mal auf nem Punkkonzert suchen.
Und irgenwie kommt mir das mit den Gegensätzen sehr bekannt vor. Vielleicht sollte ich mir wenigstens mal ein rostiges Taschenmesser zulegen, wenn ich schon nicht laktose- und konservierungsmittelfrei koche
Geschrieben von einfachanke | 11. Dezember 2012, 22:14nachdem sich der aufgewirbelte Staub langsam wieder legt:
Danke Leute! Für Zuspruch, Kritik, Lob, alles. War definitiv mein tollstes erstes Mal!
Ich hoffe, dass es nicht beim One-Hit-Wonder bleibt, habe aber auch Schiss nix ähnliches mehr nachlegen zu können. Was bei allen anderen ersten Malen ja gänzlich anders ist.
Mal sehen wo uns die Reise hinführt. Hoffe Ihr seid dabei…
Geschrieben von Marcus Deeh | 11. Dezember 2012, 22:17TÜRLICH!!!
Geschrieben von Oliver Flesch | 12. Dezember 2012, 01:06Und ja, Marcus, dein Vergleich mit der Antimaterie hinkt etwas, zumindest was den derzeitigen Stand der Forschung betrifft, da sich beide gegenseitig beim Zusammentreffen vollkommen Auslöschen würden unter Abgabe von Energie, was dir aber so hoffentlich nie passieren wird.
Das Phänomen was du meinst, die Frau als schwarzes Loch, von der du dich vollkommen absorbiert fühlst trifft es daher schon eher, und wer es kennt hat dich trotzdem sofort verstanden. Extrem und deutlich, aber vor allem auch durch Recherche zum ersten mal richtig bewusst habe ich es dieses Jahr erlebt, aufgrund mangelnder Fluchtmöglichkeit. Die Braut, in die ich mich am Tag ihres Einzugs verliebt habe war in das gleiche Haus gezogen, in dem ich auch wohne, und nur in einem Buch könnte ich alles beschreiben, was ich in den 12 Monaten danach erlebt habe. Obwohl es für mich emotional teilweise die Hölle auf Erden war, so war es auch das grösste Geschenk, was mir Gott oder das Schicksal bisher machen konnte. Ich habe noch nie zuvor soviel über mich selbst erfahren und gelernt wie im letzten Jahr. Der Prozess allerdings, den ich gerade durchlaufe ist noch nicht abgeschlossen, und darum kann ich dir auch noch keine Hoffnung machen oder sagen, was nach der Transformation geschieht. Nur eines weiss ich jetzt schon ganz genau. Die Frauen, die nicht zu mir passen, darin liegt keine Wertung, kann ich mittlerweile sehr schnell identifizieren, unabhängig von der Methode, mit der sie mich “Ver-Führen” suchen.
Geschrieben von Aca | 12. Dezember 2012, 02:40Warum nur?
Hat nix mit den Frauen zu tun. Keine Lust auf Zoff mit anderen Männern.
Und ja, Selbstmitleid – ich hätts “Jammer, jammer” genannt.
Geschrieben von Monika | 12. Dezember 2012, 08:45
Geschrieben von Oliver Flesch | 12. Dezember 2012, 09:20
Geschrieben von Monika | 12. Dezember 2012, 09:46Also das Selbstmitleid hält sich sehr in Grenzen, Monika, aber das ist ja auch immer eine Frage des wie viel Selbstmitleid frau sich auch selber gönnt und erlaubt. Und was das auch (!) mit den Frauen zu tun hat (50%), die Geschichte von Marcus, da hat ja Inked Peach schon einige treffende Hinweise gegeben. Denn ob frau es schafft, mann auch so sein zu lassen, wie er ist, und ihn trotzdem lieben wäre ja auch noch eine Option, die zumindest im Rahmen des auch für eine Frau vorstellbarem liegen sollte. Kommen wir aber zum Punkt, den auch Anders Breivik sofort unterschreiben würde: Frauen lieben es, wenn sich Männer gegenseitig wegen ihnen und um sie abschlachten. Von mir aus können wir das gerne so stehen lassen, aber das würde gar kein so schönes Licht auf euch werfen, und vielleicht wehrt sich auch deshalb noch mein Verstand gegen diesen recht, ich finde gerade nicht das richtige Wort, … Gedanken. Kann es sein, Monika, dass du auf “gefesselt werden” stehst? Magst du Männer, die dich deutlich spüren lassen, dass du zu ihnen gehörst? Spielst du eventuell sogar damit, weil du sonst nicht das Gefühl hast, liebenswert zu sein und geliebt zu werden? Also ich finde nicht, dass Frauen in den Zwinger und an die Leine gehören, zumindest nicht dauerhaft.
Geschrieben von Aca | 12. Dezember 2012, 12:49
Geschrieben von Monika | 12. Dezember 2012, 16:17Archaisch ist das Wort, was ich gesucht habe, Monika. (Karla hat es heute morgen bereits beim nächsten Thema verwendet.) Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob die Männer sich nicht auch schon in der Steinzeit irgendwie arrangiert haben, wenn’s um ein Weibchen ging, denn so eine Energie kann ja auch den ganzen Stamm aufreiben, und auch Männer sind sich darüber bewusst, dass sie in jedem Kampf verletzt oder sogar getötet werden können, selbst wenn sie der vermeintlich Stärkere sind, und sei es nur durch einen kleinen Moment der Unachtsamkeit. So läuft es eben nicht, dass ist mehr so wie ein Tanz, mit hin und her, mit mal schauen und mal sehen, und im besten Fall finden schon die richtigen zueinander, die irgendwie zusammengehören. Klar kann es da auch mal zu einer Schlägerei kommen, aber am Ende trinken wir Männer wieder alle zusammen ein Bier, oder essen die längste Praline der Welt lieber selbst.
Geschrieben von Aca | 12. Dezember 2012, 16:26Ich finde den Inhalt gut, aber sprachlich und stilistisch sei es mir gestattet, gelegentlich heftig mit dem Kopf zu schütteln. Absatzlange Sätze sind seit Thomas Mann nicht mehr geächtet … und das ist auch gut so. Dennoch sollte jeder Autor sich bewusst sein, dass man seinen Stil beibehält muss und nicht plötzlich erschrocken feststellen sollte, dass sich unglaublich verschachtelte Satzkonstruktionen, die ich persönlich sehr mag, mit knackig kurzen Aussagen vermischen. Das gefällt mir nicht und trägt zum Stilbruch bei. Das Wort “und” darf auch gerne weniger verwendet werden; insbesondere am Satzanfang hat es eigentlich nichts zu suchen. Fremdworte fühlen sich in dem Stil des Autors meiner Meinung nach unwohl (“Popliteratur-Kanon”). Und zu guter Letzt, auch auf die Gefahr hin, dass nun jeder mitlesende Kommentator laut aufstöhnt, weise ich gerne daraufhin, dass Rechtschreibung und Zeichensetzung so etwas wie die Diplomurkunde eines Schreibenden ist.
Weil ich aber selbst zu den ewig Lernenden gehöre, sage ich zum Schluss: Dennoch sehr lesenswerter Beitrag und von der Idee her perfekt in dieses Blog passend. Chapeau!
Geschrieben von Peter | 12. Dezember 2012, 11:57Wusste gar nicht, dass Thomas Mann Popliteratur ist. Aber ich für meinen Fall möchte mich nicht mehr bremsen lassen durch die Tatsache, dass ich Rechtschreibfehler mache wie die Sau. Dafür macht es mir einfach viel zu viel Spass, um mir durch den Wunsch oder das Streben nach Exzellenz das verderben zu lassen. Ja, Marcus hat in der Tat den Stil öfters gewechselt, doch bei einem Film von Tarantino finden es alle “Sau-Kool”, So what?
Geschrieben von Aca | 12. Dezember 2012, 13:05Sehr gut geschrieben, aber er darf aufatmen – auf der Gegenseite sieht es nicht umbedingt anders aus. Auch wenn die nun nicht umbedingt zur Maniküre gehen
Geschrieben von waldmonster | 12. Dezember 2012, 15:11BÄMM, Volltreffer! Ich glaub dir jedes Wort, weils hier auf der anderen Seite genauso ist. Klasse Text, könnte auch glatt vom Flesch sein
Irgendwie beruhigend, dass es euch Jungs nicht anders geht – aber um als Mädchen nen männlichen Twilight-Fan (fällt jemandem der Widerspruch an sich auf? o.O) zu finden, da muss man schon ordentlich ins Klo greifen. Ich hab also einen winzigen Vorteil.
Geschrieben von Nova | 12. Dezember 2012, 20:04Und das, obwohl doch das Zwielicht die Vermählung von Licht und Schatten, von Tag und Nacht ist. Der Ort, an dem sich Yin und Yang, weiblich und männlich, Frau und Mann berühren, sich treffen, und das Wunder der Liebe geschieht. In dem Moment aber, wo wir den anderen über die Grenze auf unsere Seite ziehen, oder uns ziehen lassen, verwandeln wir uns in das Gleiche, werden dasselbe, verlieren wir dadurch unsere Andersartigkeit, und damit auch unsere Faszination und Anziehungskraft. Es geht darum, dem anderen sein anders Sein zu lassen, und ihn trotzdem zu küssen und zu lieben, an der Grenze. Gemeinsame Ausflüge in die Welt des jeweils anderen schliesst das nicht aus, aber man muss auch bereit sein, sich darauf einzulassen, beiderseits, und einigermaßen gleichberechtigt. Der Gegenpol der Liebe ist darum auch nicht Hass, sondern Angst und Furcht. Vor dem Fremden, dem Unbekanntem, dem Andersartigem, dem Unberechenbarem, dem Unverständlichem, dem Unbegreiflichem, und alles andere, was wir am anderen oder an anderen ablehnen.
Daher hast du vielleicht auch keinen “winzigen Vorteil”, liebe Nova, sondern ein verdammt grosses Problem, eben weil “der Mann der Twilight liest” für dich kein Griff ins Klo, kein Frosch ist, sondern dein Prinz.
Geschrieben von Aca | 13. Dezember 2012, 06:19Für Marcus, für uns alle, und ganz besonders auch für mich:
http://www.tantra.de/631/das-innere-kind-und-unsere-beziehungen/
Ob die Kurse gut sind weiss ich nicht, kann ich mir leider nicht leisten, aber die Artikel sind und waren für mich wahre Augenöffner, und schon allein das darum Wissen und sich selbst Erkennen zieht bereits Veränderungen nach sich.
Geschrieben von Aca | 13. Dezember 2012, 07:38Also mir gefällt es
Weiter so.
Liebe Grüße
Geschrieben von Bianca | 19. Dezember 2012, 09:32