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Brisantes, Gesellschaftliches, Popkultur

Tattoos. Das kleinbürgerliche Bild der bunten Bilder in den Medien …

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“
Bertolt Brecht

„Alkohol und ungeschützter Sex – Tattoos und Piercings als Warnsignal“ Focus
„Leute, Ihr habt doch einen Stich!“ Spiegel Online
Offen gesagt: Ich dachte, wir wären längst weiter. Nicht, dass es mich persönlich tangieren würde. Ich lass sie reden, mein Ruf ist eh ruiniert. Doch ich weiß, dass es Euch bewegt. Gestern schrieb mir ein Mädchen, dass ihr vollgestochener Freund beim Bäcker erst bedient wurde, nachdem sie mit ihrem gemeinsamen Baby dazu kam. Gut, das Mädel wohnt auf dem Lande, dazu noch in Bayern, was will man erwarten? Ich lebe in Berlin, hier wirst du eher schief angeschaut, wenn deine Haut nicht geschmückt ist. Umso überraschter war ich …, obwohl, Moment, von dem Artikel im Focus war ich gar nicht mal so überrascht. Die sitzen in München und der Herausgeber und ehemalige Chefredakteur („Fakten, Fakten, Fakten!“) ist doch der, der diesem Nutztier ähnelt, das Menschen, die noch Fleisch essen, gern sonntags in Bratenform verspeisen. Was will man von so jemandem erwarten? Eigentlich genau dies:  „Bereits eine Reihe von Studien zeigten, dass sich Menschen mit einer Tätowierung oder einem Piercing eher in gefährliche Situationen bringen und unvernünftig verhalten“, stellt Nicolas Guéguen fest, Professor für Sozialverhalten an der Université de Bretagne-Sud und verantwortlicher Autor der Studie. Als Beispiele für unvernünftiges Verhalten nannte er ungeschützten Sex, Schlägereien, Diebstähle und Alkoholmissbrauch. (Focus, 19. April 2012)
 
„Ungeschützter Sex, Schlägereien, Diebstähle und Alkoholmissbrauch“ – WOW! Ich mein, kenn ich alles. Vor allem aus einer Zeit, als ich noch kein einziges Tattoo hatte. Gehört in jungen Jahren dazu. Die Rechnung Tattoos und Piercings gleich Unvernunft, ist in der heutigen Zeit, in der jeder zweite gestochen ist, ein Witz. Das ist wie in den späten Sechzigern. Da war auch jeder Langhaarige automatisch ein Mitglied der Roten Armee Fraktion. Nur: Es waren anderer Zeiten. Das Volk bestand zu einem Großteil aus Menschen, die Adolf noch „persönlich“ kannten. (Populärer Satz damals: „Früher hätt man euch ins KZ gesteckt!“) Das Kampfblatt diesen Geistes seinerzeit: BILD. Klar. Aber: Wie sich die Zeiten ändern. Heute berichtet BILD meist positiv, wenn auch ein bisschen sabbernd, aber okay, gehört dazu, über tätowierte Frauen. Chefredakteur Kai Diekmann hat sich sogar gerade stechen lassen.

Diesen unguten Geist aus der Vergangenheit holte nun ausgerechnet Spiegel Online aus der Flasche. Eine Seite, von der ich bislang dachte, sie wäre im 21. Jahrhundert angekommen. War sie eigentlich auch. Gerade in ihrer fortschrittlichen Kolumnenrubrik S.P.O.N., in der kluge Köpfe wie Sibylle Berg, Sascha Lobo und Jakob Augstein schreiben (ja, auch Jan Fleischhauer – einer muss halt immer der Arsch sein). Silke Burmester schreibt dort unter dem S.P.O.N.-Logo eine Reihe mit dem schönen Titel „Helden der Gegenwart“. Hätte ganz gut auf volltätowierte Menschen gepasst. Schon mal auf Brust oder Fuß gestochen worden? Doch für Fräulein Burmester sind wir keine Helden, noch nicht einmal tragische. Tragische Figuren eher.
Das Drama beginnt schon mit ihrer Zeile: „Leute, Ihr habt doch einen Stich!“ Das sollte ein lustiges Wortspiel werden. Es wurde ein tendenziöses Trauerspiel.

Was ist das für eine Frau? Nun, ich kenne sie nicht persönlich. Meine Einschätzung: Sie wäre sehr gern lässig. Doch davon ist sie weit entfernt. Allein ihre Anrede: „Leute“. Das ist diese anbiedernde „Ich bin einer von euch und überhaupt noch furchtbar nah an den Kids dran!“-Sprache eines Thomas Gottschalk (62). Für mich gehört sie zu diesen Frauen, die ihren Kleidungsstil als „flippig“ bezeichnen würden, nur weil sie rote Schuhe tragen. Eine, die schon in der Schule zu den coolen Leuten gehören wollte, aber nicht begriff, dass es kontraproduktiv ist, wenn man sich freiwillig zum Tafelwischen meldet und einen Federtaschenturm aufbaut, um seine Sitznachbarin am Abschreiben zu hindern.

Okay, aber wie kommt sie dazu, Ressentiments aus Großvaters (der aus der Waffen-SS, mütterlicherseits) Mottenkiste zu bedienen? Oh, die Beantwortung dieser Frage ist einfach. Schlechte Erfahrungen. Die kleine Silke hatte ein ganz schlimmes Erlebnis mit einem Tätowierten. Aber lassen wir sie doch selbst erzählen. Um sie ein wenig verstehen zu können, müsst Ihr wissen, dass Silke schon lange mit dem Gedanken spielt, sich stechen zu lassen – behauptet sie zumindest – sich aber letztendlich doch nicht dazu durchringen kann. Okay, also los …
Die Leute sitzen in der U-Bahn oder im Café und tragen Bilder zur Schau, die man – anders als den Anker oder das Kreuz auf dem Hügel mit Sonnenuntergang dahinter, wie es früher üblich war – nicht so schnell erfassen kann. Ich schaue also hin. Beziehungsweise stiere hin, denn anders lässt sich die Wunderwelt Tapete nicht enträtseln.
Und was passiert? Ich fang mir den Spruch ’Is was?’ ein. Das ist total beknackt. Die Leute laufen rum wie ein Bilderbuch, und wenn man gucken will, ist man die Doofe.“
 
Es war wieder soweit. Die kleine Silke aus der Klasse Fünf B gehörte schon wieder nicht dazu! Sie war wieder die „Doofe“. Und was machen solche Menschen in solchen Situationen? Sie rennen zum Lehrer, genau, also zu ihrem zuständigen Redakteur in diesem Fall. Keine Ahnung, wie sie das Thema in dieser Form unterbrachte. Wer da geschlafen hat. Spielt ja auch keine Rolle. Die kleine Silke hackte ihre bockigen Zeilen in ihrer Altbauwohnung in Hamburg-Ottensen (oder so) in ihr MacBook und dachte dabei wohl: „Jetzt zeige ich es diesen gemeinen Tätowierten! Wollen wir doch mal sehen, wer am Ende der Doofe ist, LEUTE!“

Im Verlauf ihrer Kolumne versucht Silke, weiterhin lustig zu sein. Doch mehr als die weibliche Form des ranzigen Herrenwitzes gelingt ihr nicht. Die von ihr beschriebenen Motive sind meist „dicke Hunde“ auf Männerwaden oder der „wohl hässlichste Zweijährige oberhalb der Elbe“. Überhaupt: Bilder der eigenen Familie hat die investigative Journalistin als den neuen Trend ausgemacht. Sicher, solche Motive gibt es. Aber Trend? Und was hat die Gang mit diesen Motiven zu tun?

Ihre Kolumne bekam bislang circa 375 Kommentare. Oft von Enkeln der Menschen, die in den Sechzigern die Langhaarigen ins KZ stecken wollten. Und selbstverständlich ereiferte sich jeder dritte darüber, wie grauenhaft unsere Tätowierungen im Alter aussehen werden. Wenn die Haut welkt und hängt. Darauf schrieb ich dann auch einen Kommentar: „Dieses Argument mit den Tattoos im Alter ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Wer im Alter scheiße aussieht, sieht im Alter scheiße aus. Ob mit, oder ohne Tattoo. Wer nicht, der nicht. Ganz einfache Sache.“          

Einen schönen Kommentar der Gegenfraktion gab es aber doch. Eine Frau schrieb: „Das schönste Tattoo ist die nackte Haut.“ Kann ich mit leben. Gut sogar. Komplett „nackt“ zu sein, ist ja heutzutage fast schon ein Fetisch. Mir persönlich sogar lieber, als ein einsamer Delfin auf dem Schulterblatt. Wenn’s nach mir geht: Ganz oder gar nicht.
 
Meine kleine Kolumne geht dem Ende entgegen. Wie ein Held der Gegenwart möchte ich nun Großmut zeigen und Fräulein Burmester die Hand reichen. Lassen Sie sich auf ein Kaltgetränk einladen, meine Liebe. Ach, nee, laden Sie lieber mich ein. Erst einmal sind ihre finanziellen Möglichkeiten größer und außerdem sind Sie mir etwas schuldig.
Ich werde Ihnen beweisen, dass tätowierte Menschen sogar ganz nett sein können, wenn sie wollen. Sie können all meine Tätowierungen aus nächster Nähe betrachten, sogar mit Lupe, auch die im Intimbereich, dann aber bitte ohne Lupe, ich möchte sie schließlich nicht erschrecken. Meine Tats sind auch schön bunt, so wie Sie es lieben. Sie schrieben ja, „… die Jungs mögen es ganz gern monochrom, in Indigo.“, doch das ist mehr so Neunziger.
Das Angebot gilt allerdings nur, wenn Sie nicht in Ihren roten Schuhen kommen …

Wer auf Sabina Kelleys Armen einen „dicken Hund“ entdeckt, ist ganz vorne mit dabei!

Diskussionen

65 Antworten zu “Tattoos. Das kleinbürgerliche Bild der bunten Bilder in den Medien …”

  1. Toll geschrieben von dir Olli und wie immer auf den Punkt gebracht! Ich verstehe diese Frau nicht…

    Geschrieben von Daniel Melzer | 3. Juli 2012, 15:46
  2. Nachdem ich den Artikel gelesen habe möchte ich eigentlich sofort zu “Endless Pain” fahren um mir das “Irgendwann”-Bild stechen zu lassen, dass seit 10 Jahren an meiner Wand hängt – nur um nicht mit so einer Hohlbratze weiter in einen Topf geworfen werden zu können….

    Geschrieben von MikeK | 3. Juli 2012, 15:51
  3. Vom Feinsten, Herr Flesch! Mit feiner Klinge…. :)

    Geschrieben von TomKarner | 3. Juli 2012, 15:53
  4. ..gefällt mir sehr!! Die Frau hatte wohl einfach immer zu viel Angst sich mal unter die Nadel zu legen

    Der Unterschied zwischen tätowierten und nicht tätowierten ist.
    Tätowierte stört es nicht, wenn du nicht tätowiert bist.

    Geschrieben von tooflettil | 3. Juli 2012, 15:55
  5. Sehr gut und auch echt lustig.

    Geschrieben von Nadja | 3. Juli 2012, 16:01
  6. Also ich weiß ja nicht von was die Person gestochen würde , die das schrieb! Irgendwie hab ich das Gefühl , dass Sie denkt das man sich stechen lässt um hip zu sein !Hmm jedes meiner hat eine Bedeutung für mich.

    Geschrieben von henry | 3. Juli 2012, 16:02
  7. Sehr gute Kolumne!
    Als ich 18 war, hatte ich eine Mitschülerin bzw. sehr gute Freundin, die sich alle paar Monate ein neues Tattoo hat stechen lassen. Aber nicht nur so kleine Delfine oder so, nein, es mußten gleich Drachen sein, die über dem Rücken verteilt waren. An den Armen ging es weiter und am … auch! Und ich muß sagen, es paßt einfach zu ihr! Man muß einfach ein Typ für sowas sein; ich bin sicher kein Typ für Tattoos!
    Aber wer Spaß daran hat, soll sich ausleben! ;-)

    Geschrieben von Sonja Lindenbaum | 3. Juli 2012, 16:09
  8. Ich habe gerade diesen Artikel der Frau Burmeister gelesen und meiner ansicht nach is sie doch recht verbittert… zudem habe ich mir das angetan und ein paar kommentare zu dem artikel gelesen …

    “wer tättwoiert ist, hat charakterliche armut” und “die leute haben keinen charakter, sie brauchen ihre tattoos als gesprächsthema”

    das is ja schon mehr als beleidigend…
    ich fühle mich bei sowas persönlich angegriffen und werde darüber mehr als sauer…
    könnte ich schreien.. leute die sowas schreiben haben charakterliche armut…
    ich liebe meine tattoos, ich steh zu ihnen und ich werde immer noch stolz auf sie sein, auch wenn ich 75 bin…

    Geschrieben von Anja | 3. Juli 2012, 16:09
  9. Was die Dame von sich gibt ist absolut geschmacklos und beleidigend. Demnach bin ohne eigenen Willen, eigener Meinung, augenscheinlich kriminell, kontaktscheu und eventuell sogar noch eine Hure weil ich mir die Nägel machen lasse. Stimmt nicht tätowierte achten nicht auf ihr Aussehen *kopf-tisch*
    Da ich aber sehr wohl eine eigene Meinung habe, lass ich dieser auch freien Lauf. Frau Burmester veranstaltet da gerade etwas, das einer Hexenjagd gleicht, schürt Vorurteile und erweckt in mir den Eindruck doch ganz stark unzufrieden mit ihrem Leben zu sein. Und das im Jahre 2012…unfassbar! Wenn das Ironie in ihrem Artikel sein soll, dann aber ganz schlechte.

    Geschrieben von Mieze | 3. Juli 2012, 16:14
  10. Leben und Leben lassen. Dumme, spießige Frau! Soll sie doch schwätzen was se will…

    Geschrieben von Finduk | 3. Juli 2012, 16:21
  11. Also, ich finde den Spiegel-Artikel weitaus weniger persönlich beleidigend, als diesen Text hier. So unrecht hat die Dame nämlich nicht. Und ehrlich gesagt nervt alles, was nur deswegen mitgemacht wird, weil es gerade angesagt ist. Es geht dabei auch nicht um die 40-, 50-jährigen oder noch älter, die sich schon immer außerhalb des mainstreams bewegen, sondern um die, die mit Mitte 20 schon ihren kompletten Körper zutapezieren und dann noch ganz lebenserfahren erzählen, dass jedes einzelne Tattoo eine wichtige Bedeutung in ihrem Leben hat. Klar, nur, dass man sich selbst doch auch verändert, in dem Sinne auch schon allein der Geschmack. Was ist, wenn ich so zugekleistert bin, und ich kanns einfach nicht mehr sehen?! Man kann sich ja schlecht den ganzen Körper lasern lassen… Mir persönlich ist es völlig egal, wieviel und was sich wer wohin stechen lässt. Ich finde nur wichtig, dass man sich des Ausmaßes bewusst ist.

    Geschrieben von cocoloco007 | 3. Juli 2012, 16:29
    • Freue mich über Deine einsame Gegenmeinung, Coco.
      Echt. Aber ich hab grad keinen Bock auf Battle. Die Kommentare auf SO reichen mir zu diesem Thema bis zum nächsten Jahr. ;-)

      Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 16:42
      • ich sag meine meinung, that’s all. deswegen stänkere ich doch nicht, oder? ich fasse den spiegel-text nur nicht so tattoo-feindlich auf wie “alle”,….. strange…. ich kann in ihrem artikel nix spießiges entdecken, obwohl ich selbst auch tattoo’s und piercings hab’… abgesehen davon lässt sich von piercings, tattoo’s etc. noch lange nicht auf toleranz schließen, Das! zu behaupten, ist mehr als naiv.

        Geschrieben von cocoloco007 | 3. Juli 2012, 17:02
      • Nee, tust Du auch nicht. Ich bin nur müd. Aber, okay …

        Deine Aussage, ich wäre beleidigender etc. als sie:

        1. Das ist hier kein Wettbewerb.

        2. Du irrst. Ich schreibe nur direkter. Deshalb kommt es Dir so vor. Stell Dir vor, ein Außerirdischer würde ihre Kolumne lesen. Was würde der über Tätowierte denken? Unfreundliches Pack, dümmliche Kampfhundbesitzer („Dicker Hund“), hässliche Menschen, die hässliche Kinder zeugen. Könnte Dir noch eine Menge mehr Beispiele geben, aber dann müsste ich ihre Kolumne erneut lesen und das erste Mal war bereits eine Qual.

        3. Dass Tätowierte nicht per se toleranter, netter, härter, cooler oder was auch immer sind, ist mir bewusst. Habe ICH auch nie behauptet, dafür SIE das Gegenteil. Ihre Kolumne ist weitaus härter, als meine.

        Im Übrigen: Ich postete neulich einen Zugehackten. Darauf gab es einen negativen Kommentar. Den DU geliket hast. Ich frage mich also, wie weit es mit Deiner Tattoo-Liebe tatsächlich her ist. Was haste denn? Ein Röschen am Knöchel? ;-)

        Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 17:29
      • Und Coco, lies mal bitte den Kommentar von Mieze. Nur damit Du siehst, wie Silkes Zeilen bei 99 % der Tätowierten ankommen:

        Was die Dame von sich gibt ist absolut geschmacklos und beleidigend. Demnach bin ohne eigenen Willen, eigener Meinung, augenscheinlich kriminell, kontaktscheu und eventuell sogar noch eine Hure weil ich mir die Nägel machen lasse. Stimmt nicht tätowierte achten nicht auf ihr Aussehen *kopf-tisch*
        Da ich aber sehr wohl eine eigene Meinung habe, lass ich dieser auch freien Lauf. Frau Burmester veranstaltet da gerade etwas, das einer Hexenjagd gleicht, schürt Vorurteile und erweckt in mir den Eindruck doch ganz stark unzufrieden mit ihrem Leben zu sein. Und das im Jahre 2012…unfassbar! Wenn das Ironie in ihrem Artikel sein soll, dann aber ganz schlechte.

        Geschrieben von Mieze | 3. Juli 2012, 16:14 | edit

        Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 17:35
      • ich hab hier alle kommentare gelesen, auch das von mieze. aber sorry, nicht mein empfinden.
        und ich würde nicht behaupten, dass 99% der tätowierten sich von silke’s text beleidigt fühlen bzw. dass er so gemeint ist. meiner meinung nach ist darin ein sehr amüsanter sarkassmus rauszulesen, über den selbst die meisten tätowierten auch schmunzeln können… sofern sie genug selbstvertrauen und humor besitzen. es geht doch vor allem darum, dass sie sich lustig über die macht, die jede mode mitmachen ohne sich weiter gedanken darüber zu machen, dass es eben nicht nur mode ist.

        Geschrieben von cocoloco007 | 3. Juli 2012, 18:02
      • Muss Dir nicht leid tun. Auch Du kannst mal falsch liegen. ;-) Ich habe übrigens alle 375 Kommentare auf ihrer Seite gelesen. Von daher weiß ich, dass meine Quote nicht ganz falsch sein kann.

        Was ihren Humor angeht, der ist nicht meiner, ganz egal, über welches Thema sie schreibt. Muss ja auch nicht. Und diese bemühte Coolness, die keine ist, finde ich noch grauenhafter.
        Belassen wir es dabei.

        Nur Eines verstehe ich nicht: Dass es jemanden gibt, also Dich, der ihre UND meine Texte mag. Das passt doch so gar nicht zusammen. Na, gibt alles. ;-)

        Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 18:10
      • siehste mal.. ;) ich hab’ ja die theorie, ihr habt euch beide ganz arg lieb und sorgt so für genügend leser ;)

        Geschrieben von cocoloco007 | 3. Juli 2012, 18:20
      • Hat sie nicht nötig. Über 4000 FB-Likes für ihre Kolumne. Beneidenswert. Ich hab’s noch nicht mal geschafft, den FB-Like-Knopf zu aktivieren. ;-)

        Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 18:27
  12. Erstmal Kompliment an Sie, Herr Flesch ;)
    Ich selbst bin mit meinen jungen 21 Jahren recht bunt und durchstochen. Und da läuft man mit seinen farbenfrohen Tats, dem Piercing im Gesicht und einer unnatürlichen Haarfarbe durch das kleine ‘Kaff’ in dem man wohnt und wird nur dumm angegafft. Doch mir ist das herzhaft egal, ich lächel dann noch nett und bin extra hilfsbereit. Das kommt dann noch besser, so nach dem Motto: ‘Da macht der Punk auch noch einen auf nett!’ Ich dachte eigentlich auch immer, dass wir so tollerant seien – falsch gedacht. Doch das, was die nette, biedere Dame von sich lässt entspricht ja nicht mal annähernd der Wahrheit. Schonmal darüber nachgedacht, dass grade gestochene ‘Leute’ die tollerantesten und nettesten Menschen sein können, denen man begegnet?! Nein? Dann bist du hier echt falsch!

    Geschrieben von Lene Riot | 3. Juli 2012, 16:35
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    Hey lest mal den Artikel von DER,
    auch IHRE Kommentare zu den 15 Fotos, Hammer
    Wer dann noch nicht genug hat :
    spätestens bei den Leserkommentaren fällt einem nix mehr ein
    Ganz lieben Gruß
    an Dich Oliver

    Geschrieben von Bianca | 3. Juli 2012, 17:12
  14. Immer wieder gern.

    Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 17:16
  15. Dies schrieb gerade eine Blog-Kollegin über Silke:

    “wenn ich mal sterbe, vermache ich ihr gern meine rückenhaut. daraus kann sie sich dann einen hübschen lampenschirm für den salon machen lassen. es scheint mir, als würde das gut zu ihr passen. ist ja auch schön, so wie damals, als alle frisch gescheitelt im gleichschritt marschierten.”

    Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 17:41
  16. Und dies jemand unter Silkes Kolumne:

    370. Frechheit!!!
    danielag heute, 17:39 Uhr
    Dieser Text ist eine einzige Frechheit!!! Wie kann man nur so etwas veröffentlichen??? Jedem bleibt es selbst überlassen was er/sie mit seinem Körper macht. Wir sind im 21 Jahrhundert und da sollte doch bitte jeder machen dürfen mit seinem Körper was er möchte ohne, dass sich jemand darüber ein Urteil bilden sollte. Ich finde nicht das es IRGENDJEMANDEM zusteht über andere zu richten. Tattoos sagen nichts absolut gar nichts über die Person aus die sie trägt. Es gibt genug Polizisten, Ärzte, Anwälte die gepierct oder tätoviert sind und was sagt das über diejenigen aus ??? Gar nichts!!!! Von einem “seriözen” Spiegel hätte ich doch etwas mehr niveau erwartet und nicht, dass solche Oberflächlichkeiten veröffentlicht werden.

    Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 17:50
  17. So, hatte Angst, hab den Artikel aber doch gelesen. Und in einem muss ich Frau Silke Recht geben: Es gibt ne Menge ganz schlechter Tattoos. Ich meine, da eine klitzekleine Ironie und ganz viel Spitzen gegen pseudobefreite Esoterikerinnen mit Delphinchen und Sönnchen am Chakra rauszulesen. Grade neulich wieder so ein Yin-Yang Ding auf Oberarm von gaaaaanz spießiger Mutti (Ups, Vorurteil) gesehen und gegruselt. Echt, dann lieber Sleeve!!!! Nicht jeder Tätowierer ist eine Kat v.D, leider sind Portraits meistens nicht ganz so gelungen. Und nicht jeder Tätowierte ist stilsicher und sieht gut aus. Unbenommen sind da immer noch die, die sich im Vollsuff auf Malle…Aber so tendenziell ist sie mit dem Text ein paar Jahre zu spät, monochrom ist total out. Aber ich glaube, sie wollte trotzdem irgendwie schick ironisch….. So ist das halt mit dem Uncoolsein. Es hört nie auf. Was bin ich froh, dass ich so schöne bunte Bildchen trage ;)

    Geschrieben von MizzLizz | 3. Juli 2012, 17:51
    • Klar, gibt es die. Nur: Was haben die mit der Gang zu tun? ;-)

      Was das Coolsein angeht, ich habe einen Kumpel, der ist im Grunde der Hammer. Sieht sehr gut aus, ist sehr klug, hat einen sehr coolen Job und sehr viel Kohle.
      Der sagt: “Ich wollte immer cool sein. Doch irgendwann merkte ich: Ich bin’s einfach nicht. Hab mich damit abgefunden. Läuft.”

      Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 17:57
      • LOL! DAS kenn ich! Ich bin hab auch ne Zeit gebraucht um zu kapieren, dass ich zwar cool bin, aber auf eben auf eine andere Art als die ganzen Nachtmenschen, Gastroleute und Punks um mich rum. War ne harte aber klare Erkenntnis. Lebt sich viel leichter so und ich komm zu meinem Schönheitsschlaf. Dein Kumpel lebt wohl in Berlin oder? Den würd ich gern mal kennenlernen, sag ihm, allein die Einsicht zeigt, dass er doch saucool ist ;)

        Geschrieben von MizzLizz | 3. Juli 2012, 18:06
      • Find ich nämlich auch!
        Ja, tut er.

        Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 18:11
  18. Der ganze Text ist eine einzige Frechheit und das habe ich auch kundgetan *grrr*
    So eine Ignoranz ist ja unfassbar… Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ältere Leute einfach neugierig sind und direkt fragen wie das mit den Piercings ist und ob das weh tut… also bei mir hat sich noch kein Patient beschwert das er die Schwester oder den Pfleger nicht will weil dieser ein Tattoo hat oder ein Piercing im Gesicht… das sagt doch absolut nichts über den Charakter eines Menschen aus. Aber ich denke, dass die Patienten im Krankenhaus andere Sorgen haben ;) und dankbar sind wen ihnen gehölfen wird.

    Geschrieben von danielag82 | 3. Juli 2012, 17:53
    • Ich steh in ner Edelparfümerie und krieg erstaunlich oft Komplimente für meine kleinen Bildchen, die Leute sind gar nicht so spießig ;)

      Geschrieben von MizzLizz | 3. Juli 2012, 18:07
      • Wie sagt Broder immer: “Die einfachen Leute sind viel klüger, als die da oben!” ;-)

        Geschrieben von Oliver Flesch | 3. Juli 2012, 18:12
      • Ich denke so wie man auf die Leute zugeht so kommt es retour :)

        Geschrieben von danielag82 | 3. Juli 2012, 19:06
      • Kundschaft ist von unten bis oben, von altem Mutterl bis Manager. Am meisten Humor hat das Münchner Bürgertum, die seit 50 Jahren verheirateten Paare, die samstags zum Dallmayr einkaufen gehen und mit der Stadt verwachsen sind. Die fanden sogar meine Braids und die Fast-Glatze in den 90igern gut. Einmal fasste sich eine Stammkundin, eine Nonne, ein Herz und meinte zu den Braids: Des passt ihnen aber gut! Man steckt halt ned drin, aber die Kommentare im Spiegel spiegeln ein sehr einseitiges Bild denke ich ;)

        Geschrieben von MizzLizz | 3. Juli 2012, 19:57
  19. Wie oft wurde ich gefragt: “…und was machst du, wenn dir die Tattoos später im Alter nicht mehr gefallen?”
    Und ich gab standartisiert zur Antwort (Zitat): “Scheiss drauf, alte Haut sieht auch ohne Tattoos kacke aus!” :D anke!

    Meine Tattoos gehören einfach zu mir aber sie verändern doch nicht meine Persönlichkeit.
    Ich habe für sie gelitten, trage sie mit Stolz und werde sie “ganz spießig” mit ins Grab nehmen.
    Die Disskusion und Ansichten der Medien empfinde ich allgemein als so lächerlich oberflächlich
    und im speziellen zu beschränkt, um mich überhaupt angesprochen und/oder beleidigt zu fühlen…

    Geschrieben von thinks2much | 3. Juli 2012, 19:15
  20. ich bin dir also nicht tätowiert genug? aber trotzdem schöner text.

    Geschrieben von Mari | 3. Juli 2012, 19:19
  21. “Stell Dir vor, ein Außerirdischer würde ihre Kolumne lesen. Was würde der über Tätowierte denken?”
    Super echt :) ! Das ist DAS Argument…hatte ich heute in der Uni erst wieder in nem ganz anderen Zusammenhang ne Situation, wo das auch super gepasst hätte. Viele Menschen glauben nämlich, dass Einige Ihnen völlig klare Sachverhalte allen Anderen auch völlig klar seien und das ist ein Trugschluss- oder oft zumindest..
    Nunja, ich hab garkeine Tattoos, will glaubich auch keine (weil ich mich unbedingt von der “Masse” abheben will-haha), mag sie aber sehr gern an Anderen- am liebsten in bunt und kann die Silke da auch nicht verstehn- mit ihren schlechten Erfahrungen, wenn´s um´s Angucken geht. Hab ich nicht Eine gemacht (Oder zumindest wüsst ich jetzt keine)- ich glaub, dass Menschen spüren, ob du Ihnen aufgeschlossen und mit ehrlichem Interesse begegnest oder nur deine kleinbürgerliche Neugierde befriedigst/glotzt, weil anders.

    Geschrieben von Me | 3. Juli 2012, 19:30
  22. “Viel freundlicher wäre es zu sagen: “Du bist so schön bunt”, aber heute, wo die geklebten Fingernägel nicht mehr den Huren vorbehalten sind, ist die Möglichkeit der Zuordnung doch sehr eingeschränkt, wer für ein direktes Gespräch geeignet ist.”

    Einer der besten Sprüche von der guten Frau, musste gerade ziemlich schmulzen als ich den gelesen habe. Das nennt man dann wohl Schubladendenken der Extraklasse… Was sie da nur meiner BWL Dozentin sagen würde? Gerade heute hab ich ihre wirklich sehr hübsche und dezent gemachten Kunstnägel entdeckt, was mich bei dem Alter doch etwas überrascht hat. Ob sie wohl auch ein Tattoo besitzt? ;)

    Geschrieben von Zaara Luna | 3. Juli 2012, 19:37
  23. Sie hat wohl nen ” Stich ” ! ;-) Dein Blog ist wie immer geil und trifft mittenrein !!! Mein Vater ist Seemann, überall tätowiert, ich bin auf diesen Armen gross geworden, für mich war das also immer normal, ich liebe schöne Tattoos die Menschen schmücken und wäre ich ( vor ca. 10 Jahren ) bei meinem 2. Tattoo nicht in Ohnmacht gefallen und hätte keinen Kreislaufzusammenbruch gehabt ( warum auch immer ) :-( , dann hätte ich nun den Rücken voll, aber nun überwiegt das schlechte Erlebnis….dein Blog ist super und übrigens, es kommt wirklich drauf an, wo man lebt. Ich kenne beide Seiten, bin aus Hamburg, meine Eltern haben in den 60 ‘ er und 70 ‘ er Jahren auf Pauli gearbeitet, lebe nun im Schwarzwald, hier gucken sie schon dumm, wenn du bunte Strümpfe trägst oder ne Frisur mit abrasierten Haaren hast….vor allem, wenn du Mutter bist und Ende 30, das ” schickt ” sich doch nicht ;-) !

    Geschrieben von nadjasgedankenalbum | 3. Juli 2012, 20:19
  24. hmmmmm…… wenn ich jetzt ein tattoo hätte würde ich mich von dem artikel einer frau burmester schon angegriffen fühlen ! letztendlich hab ich in meinem recht langen leben menschen unterschiedlichster gesellschaftsschichten kennen gelernt , tätowierte und nicht tätowierte, mit piercing und ohne ! unter beiden gruppen gibt es so’ne und solche ! jeder soll nach seiner facon glücklich werden !
    ich hab mir erlaubt diesen text nochmal zu kopieren:
    „Die Leute sitzen in der U-Bahn oder im Café und tragen Bilder zur Schau, die man – anders als den Anker oder das Kreuz auf dem Hügel mit Sonnenuntergang dahinter, wie es früher üblich war – nicht so schnell erfassen kann. Ich schaue also hin. Beziehungsweise stiere hin, denn anders lässt sich die Wunderwelt Tapete nicht enträtseln.
    Und was passiert? Ich fang mir den Spruch ’Is was?’ ein. Das ist total beknackt. Die Leute laufen rum wie ein Bilderbuch, und wenn man gucken will, ist man die Doofe.“
    dazu kann ich nur sagen , selber schuld , denn wenn mir jemand gegenüber sitzt der ein buntes t-shirt oder kleid trägt starre ich den /die schliesslich auch nicht an ! sie hätte ja mal fragen können. im buchladen kannste schliesslich auch nicht nur gucken ohne zu kaufen !;)
    ich habe 4 kinder , drei söhne ohne und eine tochter mit tattoo…. bei der ich noch “händchen gehalten” hab als sie es stechen ließ ….. sie hat auf grund der schmerzlichen erfahrung auf weitere verzichtet und ich hab keins weil ich ein feigling bin ! :)

    Geschrieben von wolfcat01 | 3. Juli 2012, 22:57
  25. Wieder super auf den Punkt gebracht Oli! Was fuer eine Zicke! Habe weder Tatoos noch falsche Fingernaegel, aber vor allem keinen Sinn fuer Leute die so intolerant , gewollt witzig und dabei so fies sind und vollgestopft mit Vorurteilen.

    Geschrieben von SiMona | 4. Juli 2012, 11:34
  26. Den Schmarn von der sollte meine Nachbarin mal lesen, sie würde nur noch den Kopf schütteln.
    Ich hab 3 Tats, davon 1 immer sichtbar (das ist unser “Ehering”). 2 von denen hat meine Nachbarin gestochen und sie wird noch ein paar mal bei mir ran dürfen.
    Einmal hatten sie mich schon soweit, das ich mir ne Bleistift Zeichnung, die unsere kleine (6) angefertigt hatte, auf die Wade machen würde. Ich hätte es mit Stolz getragen.
    Dabei bin ich eigentlich ganz spießig, so mit eigenem Haus und Garten, Büro-Job, Familien-Kutsche, Kinder und Hund. Hab mein Obst und meine Kräuter im Garten, verarbeite das zu Gelee usw.

    Was bin ich in der ihren Augen?! Fehlgeleiteter Psychopath?

    Geschrieben von Rob | 4. Juli 2012, 18:02
  27. Lieber Oliver,
    dank dieser Frau vom Spiegel, also nicht ich morgens sondern wie heißt sie gleich…ha ein unwichtigen Menschen schon wieder vergessen…ich schweife ab…dank diesem Artikel bin ich auf deinen Blog gestoßen und bin endlos begeistert. Dank dir sind meine Mittagspausen derzeit wirklich unterhaltsam…habe ja einige Beiträge nach zu lesen.
    Und auch diese “Gegendarstellung” trifft den Nagel auf den Kopf.
    Ich bin selbst Bunt und mein größtes und auffälligstes Bild ist zu gleich das welches immer wieder mit ” Sie sind doch psychisch krank” bezeichnet wird…dann zieh ich ein Gesicht und Antworte ” Achtung ist ansteckend” !
    Aber trotz dieser häufigen Dummheit, war ich wirklich sauer oder enttäuscht über den Artikel im Spiegel Online. Nicht etwa darüber das diese Frau meint sich eine Meinung bilden zu können über “bunte Tapeten” sondern viel mehr darüber das dieser Text veröffentlicht wurde.
    Ich lese nicht wirklich viel Witz oder sowas aus diesen Zeilen.
    ICH fühle mich wirklich angegriffen und das von einer, ja wie soll ich sagen , ungevögelten peinlichen Frau die ihren beruflichen Erfolg wohl im Lotto gewonnen hat. Wie kann jemand der für die Zeit und Co schreibt so verblendet sein? Verzeihung ich vergreife mich im Ton.
    Ich mein über den Artikel KANN man vielleicht geteilter Meinung sein, aber über die beleidigenden Bildunterschriften brauch man einfach nicht reden. Schon allein der bei Frau Wulff….da hats mir kurz das Gesicht einschlafen lassen.
    Was mich auch so ein bisschen wundert das weder von dieser Frau noch vom Spiegel irgendwie dazu Stellung bezogen wurde. Oder habe ich da einfach etwas nicht mit bekommen?

    Egal ich habe mich nun mehrere Tage geärgert und Heute endlich ein weiteres Stück meiner Bunten Tapete hinzugefügt und bin wirklich glücklich.:-) :-P

    ich freue mich auf viele weitere Texte von dir

    Bis denni
    Kessy

    Geschrieben von Kessy | 10. Juli 2012, 00:32
    • Liebe Kessy,

      hab Dank für Deine lieben Zeilen.

      Ihre BUs habe ich gar nicht gelesen, ich hörte davon, und das reichte mir schon. Die Frau ist beileibe kein Topmodel, allein deshalb wäre es klüger gewesen, sie hätte sich ein bisschen zurückgehalten.

      Von einer Stellungnahme habe ich auch nichts mitbekommen. Geht ihr vielleicht auch am Arsch vorbei. Das war ihre erfolgreichste Kolumne. Circa 5000 FB-Teilungen, sonst circa 300.
      Aber weißte was? Irgendwie ist es doch auch gut, dass es noch so viel Spießer gibt. So bleiben unsere Kunstwerke etwas Außergewöhnliches.

      Schlaf schön.

      Bestes

      Oliver

      Geschrieben von Oliver Flesch | 10. Juli 2012, 00:48
      • Ich habe Nachtschicht und Zeit kicher…..
        Darum auch erst zur späten Stunde endlich mal Zeilen von mir zu dir ;-)
        Ganz ehrlich der “Erfolg” bei Fb ist nicht so toll. Bei mir haben es nach meiner Teilung mindestens noch 60-70 Leute weiter geteilt die zu ihr ganz und gar nicht positiv stehen meine Piekerin selbst hat es geteilt und ihr ein Gratis Tattoo für ihre Stirn angeboten ;-)

        Oh ja so lange es neider gibt…lebe ich in glanz und gloria….lach

        Grüße dein neuer Fan…..lach klingt so bisschen wie stalking

        Geschrieben von Kessy | 10. Juli 2012, 01:22
  28. Die Menschen sollen mit ihrem Körper machen, was sie wollen. Wie immer wird dabei die Mehrheit wenig Sinn für Ästhetik zeigen und die Minderheit schöne Tattoos tragen. Wobei auch bei denen faltige Tattoos irgendwann unschön aussehen. Aber bitte. Manche stopfen jeden Zentimeter ihres Körpers voll, andere jeden Zentimeter ihrer Boutique, andere ihren Schädel, solange sie damit niemandem anderen Schaden und sogar glücklich damit sind finde ich das völlig in Ordnung.

    Geschrieben von Mario | 26. Juli 2012, 17:54
  29. Wenn Leute nicht wissen von was sie schreiben ist es leider immer für den Arsch. Manche schreiben von Gangs, hatten aber noch nie etwas mit einer Gang zu tun. Kennt diese Frau Gangs aus dem Fernsehen ? ?

    Die einen schreiben von Tattoos & haben keins, etc.

    Also was geht in solchen Köpfchen vor, die da von Dingen schreiben die sie nie berührten !!!!

    Evtl. schreibt diese Frau besser mehr über rote Schuhe, what ever.

    Geschrieben von Drew | 31. Juli 2012, 11:01
  30. hey Leute (wuaaaahhhh) ich will mal meine meinung kundtun (tu ich ja auch sooo selten), also ich arbeite seit 12 jahren in der Altenpflege, bin mittlerweile in einer leitenden position und wohne auf dem dorf, und wenn ich Dorf sage meine ich Dorf, kann aber dennoch die neu wiederaufkommende Diskussion über tätowierte menschen nicht verstehen! Ich erfahre null Intoleranz, ok ich habe nur 4 Tattoos und keine am hals oder Unterarmen oder Händen, aber auch nicht in der Schlüpfergegend, so das hin und wieder schon die grosse Allgemeinheit Einblick drauf hat! Bei den patienten die ich pflege und betreue, also 70 bis 100 jährigen, erfahre ich nur Freude über die bunten Bilder an meinem Knöcheln, die sie wenn ich sie dusche sehen, da ich da die Hose hochkrempel! Kommentare von: Mhhhh lecker kirschen, darf ich mal probieren? bis zu ahaa Goldfische, gehören die nicht in ein Aquarium? ist viel dabei! Aber nie intolerantes Wortgut, nie Abfällige Sätze oder Rückschliessungen auf evtl Assozialität! Leider begegne ich hier in dieser Gegend sehr selten tätowierte alte Menschen, den es würde mich sehr interessieren! Ich lese regelmäßig da tattoo mag und vor seinem Tode hat Herbert Hoffmann (in memorian) immer die Kolumne geschrieben, in der er auch von einem Karlmann Richter erzählte, der genau aus dem Ort kam, in dem ich wohne und in dem auch klar wird das die Toleranz tätowierten Menschen gegenüber, hier unten vor 50 Jahren gleich null war, aber heute? nicht nachvollziehbar! Und wahnsinnig rückschrittig! ich kann allen bestätigen das die meisten LEUTE mit 80 egal ob bunt oder pur, so oder so nicht mehr sexy aussehen! Könnte mir eher vorstellen das die bunten Bilder die lasche fahle haut etwas kaschieren oder aufpeppen! (Achtung Sarkasmus möp möp)wünsche allen bunten und nicht bunten einen super Tag mit viel toleranz! ich gehe jetzt ins Schwimmbad Kinder erschrecken.

    Geschrieben von linda | 19. August 2012, 13:02
  31. Oh wie geil! Ich habe herrlich gelacht :D

    Geschrieben von Roxx | 14. September 2012, 02:35

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